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Wirteverband Basel-Stadt

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30.01.2014

Salzburg bricht erneut alle Rekorde

Über 2.55 Millionen Übernachtungen im Jahr 2013

Die Erfolgsbotschaft scheint sich jährlich im Januar zu wiederholen: Auch 2013 hat sich als Rekordjahr für den Tourismus in der Stadt Salzburg erwiesen. Mit über 2.55 Millionen Nächtigungen wird das vergangene Jahr um weitere 2.65 Prozent übertroffen.

Die Stadt Salzburg hat es im Tourismusjahr 2013 erneut geschafft, alle bisherigen Rekorde zu brechen: Mit 1'444'333 Ankünften und 2'552'424 Nächtigungen wurden die besten Ergebnisse aller Zeiten erzielt. "Es ist in den letzten zehn Jahren ein Wachstum eingetreten, das in dieser Form wohl niemand für möglich gehalten hat", freut sich der ressortzuständige Bürgermeister-Stellvertreter Harry Preuner.

Beste Auslastung seit dem Mozartjahr

"Die interessanteste Zahl ist die allgemeine Bettenauslastung, die 2013 mit 54.74 Prozent so hoch ist wie nie zuvor seit dem Mozartjahr. Wir haben hier erstmals zu Wien aufgeschlossen. Ein grandioser Erfolg, wenn man bedenkt, dass wir vor zehn Jahren hier noch knapp zehn Prozent hinter Wien lagen", erläutert Bert Brugger, Geschäftsführer der Tourismus Salzburg GmbH. "Im Gegensatz zu Wien, wo in den letzten Jahren viele Betten hinzugekommen sind, ist es in Salzburg so, dass die Zunahme der Nächtigungen den Bettenzuwachs deutlich übersteigt." Eine Bettenauslastung von 54.7 Prozent entspricht einer Zimmerauslastung von gut 70 Prozent, ein auch international respektabler Wert.

Nach wie vor zählen Österreich (705'190 Nächtigungen) und Deutschland (498'722 Nächtigungen) zu den stärksten Märkten für die Stadt Salzburg: Aus beiden Ländern konnten erneut Zuwächse von 2.3 bzw. 3.3 Prozent verzeichnet werden.

"Hier kommt eine Mischung aus hohem Bekanntheitsgrad der Stadt, Attraktivität des Angebots, guten Flugverbindungen und erfolgreichem Kongresstourismus zum Tragen", erklärt Bert Brugger. "Was uns ebenso freut sind die Erfolge, die wir im arabischen Raum und in den BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China, Südkorea und insgesamt in Asien erzielt haben", so Brugger.

China hat sich mit knapp 62'000 Nächtigungen (+5.3%) in den letzten Jahren in der Liste der Top 10 etabliert. Der Zehn-Jahres-Vergleich zeigt, dass 2003 die Nächtigungen aus China bei 19'502 starteten. Ein weiteres kräftiges Plus kam 2013 aus Südostasien mit 93'830 Nächtigungen (+22.5%), aus Russland mit 43'334 Einheiten (+7.5%) und Amerika mit 190'872 Nächtigungen (+5.6%). Rückgänge wurden erwartungsgemäss aus einigen europäischen Mittelmeerländern mit angespannter wirtschaftlicher Lage verzeichnet. Ausnahme ist Spanien mit 47'815 Nächtigungen (+3.2%).

Zum stimmigen Angebot in Salzburg zählt auch die Salzburg Card, die sich 2013 so gut verkauft hat, wie nie zuvor: Die 165'538 Karten haben rund 1.2 Millionen Eintritte generiert und führen zu einer Ausschüttung von über 3.2 Millionen Euro an die beteiligten Leistungsträger.

Weltweiter Trend zu Städteurlaub

Dass Urlaub in der Stadt so attraktiv ist wie nie zuvor, hat viele Gründe. Die neuen Technologien haben Wachstumspotentiale eröffnet, die vor einigen Jahren nicht vorstellbar waren. Durch Low-Cost-Carrier sind die Transportkosten gesunken, neue Kommunikationstechnologien machen den Buchungsvorgang einfach und transparent, zugleich steigt aber auch der Preisdruck auf die Betten.

"Alles in allem kann man sagen, dass es noch nie so einfach war, einen Städteurlaub zu planen, zu buchen und auch zu realisieren. Zudem gibt es weltweit eine sehr breite Schicht von Menschen, die sich mehrere Städtekurztrips jährlich leisten können. Und auch der Trend zur Urbanisierung hält an. Das Interessante daran ist, dass Städter gerne Urlaub in der Stadt, in vertrauter Umgebung machen", weiss Bert Brugger.

"Salzburg verfügt im Bereich der Event- und Museumskultur über ein sehr hohes Ansehen und zudem über beste internationale Flugverbindungen. Ausserdem kamen in Salzburg neue Hotels hinzu, die bislang noch gefehlt haben: Im unteren Budgetbereich mit einem grossen Fokus auf Design und einem kulturaffinen Publikum", so Bert Brugger weiter.

Kontinuität und Kernkompetenzen

"Die guten Ergebnisse dahingehend zu deuten, dass Salzburg ausschliesslich von einem internationalen Trend profitiert, würde dem Erfolg nicht gerecht werden", betont Bürgermeister-Stellvertreter Harry Preuner. "Man versteht es in Salzburg sehr gut, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und mit einer klaren Botschaft nach aussen zu gehen. Darauf wird auch weiterhin der Fokus liegen."

Zu den wichtigen thematischen Zugpferden Wolfgang Amadeus Mozart, Sound of Music, Salzburger Festspiele, Advent und Stille Nacht kommen neue Themen hinzu wie Bier, Einkaufen in Salzburg, lebenswertes Salzburg, heimische Produzenten und Tracht.

Im laufenden Jahr wird vor allem die Eröffnung des neuen Domquartiers für internationales Interesse sorgen. Es stellt eine echte Bereicherung für Kultur- und Architekturinteressierte dar und unterstreicht die Macht der Fürsterzbischöfe und die Pracht und Schönheit der Barockstadt Salzburg.

Bild: Tourismus Salzburg GmbH


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