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Wirteverband Basel-Stadt

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20.05.2014

Neues Fussgängerorientierungssystem für Basel

Stelen und Richtungsweiser an wichtigen Plätzen

Ein neues Fussgängerorientierungssystem soll das bestehende von 1980 ablösen. Das neue System verknüpft den öffentlichen Verkehr mit dem Fussverkehr. Neue, benutzerfreundliche Stadtpläne können bereits von zu Hause über das Internet via das Portal des GeoViewers ausgedruckt oder auch vor Ort mobil genutzt werden. Richtungsweiser an touristisch wichtigen Plätzen und an unübersichtlichen Orten helfen ortsunkundigen Menschen sich rasch zurechtzufinden.

Die Übernachtungszahlen steigen, der Städtetourismus boomt in Basel-Stadt. Der Regierungsrat will im Hinblick auf die Erhöhung der Standortqualität des Kantons die Besucherinnen und Besucher mit einem neuen Fussgängerorientierungssystem willkommen heissen, welches den aktuellen Bedürfnissen entspricht und die Gäste beim selbständigen Entdecken der Stadt und des Kantons unterstützt.

Das neue Fussgängerorientierungssystem wird gemäss den Bedürfnissen der Gäste den öffentlichen Verkehr mit dem Fussverkehr verknüpfen und einheitlich gestaltete Pläne zur Verfügung stellen. Im Unterschied zum bisherigen System können die neuen, benutzerfreundlich gestalteten Stadtpläne bereits von zu Hause über das Internet via das Portal des GeoViewers (geoviewer.bs.ch) ausgedruckt oder auch vor Ort mobil genutzt werden.

An den Ankunftsorten kann der im selben Layout gedruckte Plan bezogen werden. An allen Haltestellen der Basler Verkehrsbetriebe und in stadtnahen Gebieten der Baselland Transport AG zeigen die im selben Layout gestalteten Pläne, welche Museen und weitere Sehenswürdigkeiten, Hotels und kulturelle Veranstaltungsorte in Fussdistanz zu erreichen sind. Mit dieser Erweiterung des Gebiets auf den ganzen Kanton wird das System auch für Menschen von hier einen Nutzen haben, wenn sie in einem ihnen unbekannten Quartier eine Adresse suchen.

An den Ankunftsorten, an touristisch wichtigen Plätzen und an unübersichtlichen Orten, an denen eine rasche Orientierung notwendig ist, unterstützen die gleichen Pläne auf Stelen und einfache Richtungsweiser die Orientierung. Stelen und Richtungsweiser sind im Design aufeinander abgestimmt, sodass sie in ihrer Einheitlichkeit eindeutig als Richtungsweiser zu erkennen sind. Die Anzahl der Stelen- und Richtungsweiser wird insgesamt auf rund ein Viertel der heutigen Menge reduziert und der öffentliche Raum dadurch von Mobiliar entlastet.

Die bestehenden fünf Altstadtrundgänge von Basel Tourismus bleiben aufgrund der grossen Nachfrage bestehen und werden gestalterisch ins neue System aufgenommen.

Die Kantons- und Stadtentwicklung erarbeitete gemeinsam mit anderen Verwaltungsstellen und zusammen mit Basel Tourismus und den Basler Verkehrsbetrieben ein neues Konzept. Grundlage dazu ist die im Sommer 2012 durchgeführte Befragung von rund 1000 Gästen. Die Befragung zeigte, dass die Besucherinnen und Besucher, die zu Fuss und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, sich zum grössten Teil mit Hilfe von Stadtplänen in der Stadt zurechtfinden und die Wege selber entdecken wollen.

Um diesem Bedürfnis Folge zu leisten beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat zur Umsetzung der neuen Fussgängerorientierung die Investition von knapp 3 Millionen Franken. Umgesetzt könnte die neue Fussgängerorientierung frühestens 2016 sein. Für den gesamten Unterhalt wird zum heutigen Zeitpunkt eine Bruttosumme von rund 120'000 Franken pro Jahr geschätzt. Unter anderem wird damit die kostenlose Abgabe der Stadtpläne an die Gäste finanziert.


 

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