Back to Top
Wirteverband Basel-Stadt

Wirteverband Basel-Stadt


24.05.2015

Schweizer verbringen vermehrt Sommerferien im Ausland

Mittelmeer ist am beliebtesten

Mit dem starken Franken im Portemonnaie verbringen die Schweizer vermehrt ihre Sommerferien im Ausland. Am beliebtesten ist dabei das Mittelmeer, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur sda bei drei grossen Schweizer Reiseveranstaltern ergeben hat.

sda. "Bei den Destinationen auf der Kurzstrecke gehören für die Sommerferien im Juni und Juli die griechischen Inseln (insbesondere Kreta, Rhodos und Kos), Sardinien und Sizilien, die Balearen (Mallorca, Ibiza Menorca), Kroatien und Ägypten zu den Gewinnern", sagte Kuoni-Sprecher Julian Chan am Mittwoch auf Anfrage.

Ähnlich tönte es bei TUI Suisse: Zu den Topdestinationen gehörten heuer Spanien mit seinen Inseln, die Türkei, die griechischen Inseln Mykonos, Kreta, Kos, Santorini sowie die Halbinsel Chalkidiki, sagte Sprecher Roland Schmid. Weit oben auf der Buchungsliste stünden auch das italienische Apulien und Sardinien, in Ägypten das Rote Meer sowie die südportugiesische Region Algarve.

Ins selbe Horn stiess Anja Dobes, Sprecherin von Hotelplan Suisse. Zudem beliebt seien auch Zypern und Kreuzfahrten, sowie auf der Langstrecke die USA und Kanada. In Nordamerika würden die Leute gerne mit Motorhomes die Nationalpärke besuchen, sagte Schmid. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate, die Seychellen, Thailand oder Kuba stünden hoch in der Gunst, sagte Chan.

Keine Angst vor "Grexit"

Kreuzfahrten hätten ihr verstaubtes Image aus der Vergangenheit abgeschüttelt. "Man kommt von einem Ort zum anderen, ohne die Koffer packen zu müssen. Beliebt sind das Mittelmeer und Nordeuropa", sagte Schmid.

Sehr gut laufe bei Kreuzfahrten das Baltikum, die Ostsee oder Norwegen, sagte Chan. Vermehrt würden auch Familien oder Junge auf den Schiffen einchecken.

Von den politischen Turbulenzen um die griechische Regierung, die zu einem Austritt des Landes aus der Eurozone führen könnte ("Grexit"), liessen sich die Leute nicht abschrecken, hiess es. Davon bekomme man auf den Badeinseln nichts mit. Im Gegenteil: Die Touristen könnten dank dem starken Franken von den günstigen Preisen vor Ort profitieren.

Reiselust vorhanden

"Grundsätzlich ist die Reiselust da. Das spürt man", sagte Schmid. Die Leute würden eher hochwertiger oder Zusatzleistungen wie Ausflüge oder Mietwagen buchen.

"In diesem Jahr wurden die Sommerferien früher gebucht als im Vorjahr. Dies ist einerseits auf teilweise höhere Frühbucherrabatte andererseits auf unsere Eurovergünstigungen Anfang Jahr nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die SNB zurückzuführen", sagte Chan.

Bei Hotelplan Suisse lägen die Buchungen im einstelligen Prozentbereich über dem Vorjahresniveau, sagte Dobes. Bei TUI Suisse stünden die Passagierzahlen gar im hohen einstelligen Prozentbereich über dem Niveau von 2014, sagte Schmid. Kuoni-Sprecher Chan wollte dagegen keine Angaben machen.

Johannes Brinkmann / sda


WICHTIGE PANDEMIE-INFOS


Zurzeit sind wir nur beschränkt in der Lage, Einzelanfragen telefonisch zu beantworten. Sollten Sie hier nicht fündig werden, schicken Sie uns bitte ein Mail an: info@baizer.ch

MERKBLÄTTER GASTROSUISSE
Arbeitsrecht, Betriebsschliessung, Erwerbsausfall, FAQ, Hilfspaket, Kredite, Kurzarbeit, Löhne, Mietzins, Musterbriefe, Storno, Veranstalter

MIETZINSHILFE
Dreidrittel-Rettungspaket BS

INFOS GEWERBEVERBAND
Ausbildungsbetriebe, Grenzgänger, kantonale Programme

UNSERE ARTIKEL ZUM THEMA
Bitte lesen Sie die Merkblätter, Artikel und Informationen, bevor Sie unseren Rechtsdienst kontaktieren.



Genusswoche Basel

vom 17. bis 27. September 2020

genusswochebasel.ch


Mit E-Learning zum Wirtepatent!

1000 Franken plus Prüfungsgebühr
Mehr Informationen


Mitgliederversammlung

Mo 31. August, 15 Uhr, Safranzunft