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Wirteverband Basel-Stadt

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28.06.2015

Luzern: Bedeutung des Tourismus nahm zu

Wertschöpfung stieg innert zehn Jahren um 19 Prozent…

Luzern Tourismus und die Dienststelle Raum und Wirtschaft des Kantons Luzern haben BHP Hanser und Partner AG mit einer neuen Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus beauftragt. Die touristische Wertschöpfung ist innert zehn Jahren um fast einen Fünftel gestiegen. Sechs Prozent aller Arbeitsstellen im Kanton sind direkt vom Tourismus abhängig.

Die direkte Bruttowertschöpfung durch den Tourismus im Kanton Luzern beträgt 1.004 Milliarden Franken, was fünf Prozent der kantonalen Wertschöpfung entspricht. Die touristische Wertschöpfung hat seit 2005 um 19 Prozent zugenommen.

Im Kanton Luzern sind 11'239 Vollzeitstellen (6% aller Beschäftigten) direkt vom Tourismus abhängig. Der tourismusabhängigen Arbeitsstellen nahmen im Detailhandel schneller zu als in der Gastronomie und Hotellerie, was mit der steigenden Bedeutung der shoppingfreudigen asiatischen Touristen zu tun hat.

Die Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftszweig ist im Kanton Luzern sehr hoch. Die Entwicklung verläuft allerdings regional sehr unterschiedlich und hängt von der Angebotsentwicklung, den verfügbaren Betten und den Frequenzen des Tagestourismus ab. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnen die Stadtregion Luzern und die bekannten Bergbahnen.

Der Kanton Luzern verzeichnet 1.9 Millionen Logiernächte in der Hotellerie und 345'000 in der Parahotellerie. Hinzu kommen 12 Millionen Tagegäste, davon 10 Millionen aus der Schweiz. Die Tagesausgaben eines Übernachtungsgastes betragen 140 bis 150 Franken in der Hotellerie sowie 80 bis 120 Franken in der Parahotellerie. Der Tagestourismus hat eine vergleichsweise hohe Bedeutung.

Nach 2005 und 2010 hat BHP zum dritten Mal eine ausführliche Studie zur Bedeutung des Tourismus im Kanton Luzern umgesetzt. Ziel war es, Behörden, Leistungsträgern, Tourismusorganisationen, Unternehmen und der Bevölkerung eine aktuelle Informations- und Entscheidungsgrundlage für wirtschafts- und tourismuspolitische Entscheidungen sowie zur Beurteilung von Entwicklungen und Herausforderungen zur Verfügung zu stellen.

Aufgrund der Neuaufsetzung der Unternehmensstatistik des Bundesamtes für Statistik, der regionalen Einteilung der Analyseregionen und der zunehmenden Bedeutung des Detailhandels für den Tourismus ist die aktuelle Studie mit den bisherigen Studien nur beschränkt vergleichbar.



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