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Wirteverband Basel-Stadt

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03.02.2017

Diskriminierung aufgrund des Wohnsitzes?

EU-Wettbewerbshüter prüfen mögliche Verstösse im Online-Handel

Die Reiseveranstalter TUI, Rewe und Kuoni sind wegen möglicher Verstösse gegen das Wettbewerbsrecht bei Online-Angeboten ins Visier der EU-Kommission geraten. Wie die Brüsseler Wettbewerbshüter mitteilten, werden Vereinbarungen der drei Anbieter sowie von Thomas Cook mit Melia Hotels geprüft.

sda reu. Die Abmachungen "könnten Bestimmungen enthalten, die zu einer Diskriminierung der Kunden aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit oder ihres Wohnsitzes führen". Den Kunden würden nicht alle verfügbaren Hotelzimmer angezeigt und sie könnten die Zimmer nicht zu den günstigsten Preisen buchen.

Die EU-Kommission prüft zudem, ob die Elektro-Hersteller Asus, Denon & Marantz, Philips und Pioneer die Möglichkeit von Online-Einzelhändlern eingeschränkt haben, eigene Preise für Produkte wie Notebooks festzulegen.

Die dritte Untersuchung richtet sich gegen Vereinbarungen des Mutterkonzerns der Spiele-Vertriebsplattform Steam, Valve, sowie die Videospiel-Hersteller Bandai, Namco, Capcom, Focus Home, Koch Media und Zenimax. Dabei geht es um das sogenannte Geoblocking, bei dem Nutzer daran gehindert werden, digitale Inhalte zu kaufen, weil sie sich im Ausland befinden.


 

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