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Wirteverband Basel-Stadt

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20.11.2005

Peruanisch - die nächste Trendküche?

Indianische, europäische, asiatische und arabische Einflüsse

In den USA liegt die lateinamerikanische Küche im Trend - nach den vielen mexikanischen eröffnen nun auch sehr viele peruanische Restaurants. Die englische Zeitung "Economist" zählt die peruanische zu den "grossen Küchen der Welt".

In der Tat ist der peruanische Speisezettel äusserst abwechslungsreich. Die Auswahl an Zutaten ist schon enorm, weil sich in Peru 84 von 115 weltweit existenten Mikroklimata befinden: Kaum ein Gemüse oder eine Frucht, die nicht irgendwo ideale Bedingungen vorfinden. In Peru gibt es 4000 Kartoffelarten, ausserdem auch ein Riesenangebot an Seafood: Die Küstengewässer beheimaten rund 700 Fischspezies und 400 Arten Krusten- und Schalentiere.

Der Grund für die aussergewöhnliche Vielfalt liegt aber auch in der Geschichte: Schon die Inkas kreierten interessante Gerichte, welche die Kolonialherren aus Spanien (deren Küche arabisch beeinflusst war) interpretierten.

Später wurde die Küche mit kulinarischen Ideen verschiedener Einwanderergruppen angereichert. So entstand eine Multikulti-Küche mit indianischen, spanischen, italienischen, chinesischen, arabischen und japanischen Einflüssen. Peruanische Gerichte sind in der Regel einfach, aber raffiniert.

Bekannte Gerichte sind "Arroz con Pato" (Reis mit Ente), "Anticucho" (gegrilltes Rinderherz), "Chicharrón de Chancho" (geröstete Speckschwarte), "Rocoto Relleno" (Paprika mit Rindfleischfüllung) und "Estofado" (Eintopf mit Mais und scharfer Käsesauce).

Für unsere Vorstellungen eher ungewohnt ist eine andere Spezialität. In Peru werden pro Jahr 22 Millionen Meerschweinchen gegessen. Deren Fleisch ist eiweissreicher und fettarmer als Schweine- und Hühnerfleisch.


 

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