Back to Top
Wirteverband Basel-Stadt

Wirteverband Basel-Stadt


Suchen Sie Mitarbeiter?
Schalten Sie jetzt für 58 Franken ein Stellenangebot auf Gastro-Express, der führenden Jobbörse für das Schweizer Gastgewerbe. Jahresabos ab 390 Franken.

01.12.2010

Wie Kinder mehr Gemüse verzehren

Studie zeigt Weg zu gesünderer Ernährung auf

Trotz besseren Wissens essen die meisten zu wenig Obst und Gemüse. Über 80 Prozent der Erwachsenen und bald ebenso viele Kinder erreichen nicht die empfohlene Aufnahmemenge der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Insbesondere Kinder lassen sich oft nur schwer zum Gemüseessen bewegen. Auf umso grösseres Interesse stösst daher eine US-amerikanische Studie, derzufolge der Gemüseverzehr bei Vorschulkindern gesteigert werden konnte, wenn sie als ersten Gang Gemüse serviert bekamen.

Vor dem eigentlichen Mittagessen durften 51 Vorschulkinder im Alter von drei bis sechs Jahren von einer vorher festgelegten Menge roher Möhren so viel essen, wie sie wollten. Für diese Vorspeise hatten sie zehn Minuten Zeit. Im Anschluss wurde dann der Hauptgang gegessen. Dieser bestand aus Maccaroni mit Käse, gekochtem Broccoli und Apfelsauce. Auch für den Hauptgang galt das ad libitum-Prinzip: Essen nach Belieben.

So einfach wie der Studienaufbau, so unüberraschend das Ergebnis. Denn die Kinder assen insgesamt mehr Gemüse, wenn sie Karotten als Vorspeise geknabbert hatten. Die Broccolimenge, die die Kinder zum Hauptgang assen, sank durch die Intervention nicht. Trotz der zusätzlich aufgenommenen Karotten stieg aber auch die Energieaufnahme der Kinder nicht signifikant an. Grund dafür ist, dass die Essensmenge insgesamt konstant blieb. Nudeln mit Käse wurden also durch Gemüse ersetzt, das per se weniger Kalorien hat.

Die Wissenschaftler sehen hierin einen möglichen Weg, um Kinder zu einem höheren Gemüseverzehr zu bringen. Das hängt vermutlich mit den unterschiedlichen sensorischen Eigenschaften der beiden Gemüsearten zusammen: süssliche, knackige Möhren und warmer, eher weicher Brokkoli. Aber auch das Fehlen von Alternativen zu den Karotten zum Beginn der Mahlzeit war vermutlich ein wichtiger Faktor.

Ob diese Strategie auch zuhause funktioniert, ist aus der Studie nicht herauszulesen. Einen Versuch ist es allemal wert.

Autorin: Sandra Thiele / aid

Bild: aid


Suchen Sie eine Stelle im Gastgewerbe?
Inserieren Sie kostenlos auf Gastro-Express, der führenden Jobbörse für das Schweizer Gastgewerbe!


 

Wir sind nur beschränkt in der Lage, Anfragen telefonisch zu beantworten. Sollten Sie hier nicht fündig werden, schicken Sie uns bitte ein Mail an: info@baizer.ch

WICHTIGE LINKS
Härtefallhilfe Basel-Stadt 
Kurzarbeit
Überbrückungskredite 
Corona-Erwerbsersatz
Schutzkonzept Gastgewerbe
Merkblätter GastroSuisse
Kontaktdaten Mindful 
Kontaktdaten Clubsafely
BAG Plakate

Covid Certificate Check App
Apple Store
Google Play Store



Mit E-Learning zum Wirtepatent!

1000 Franken plus Prüfungsgebühr
Mehr Informationen