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Wirteverband Basel-Stadt

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15.12.2010

Blumige Note in Lebkuchen und Eintopf

Gewürznelken runden Gerichte ab

Sie duften apart und sehen interessant aus. Deswegen verwendet man sie gerne, um zum Beispiel in der Vorweihnachtszeit eine Apfelsine zu spicken. Die Rede ist von Gewürznelken. Doch wie der Name bereits vermuten lässt, haben sie auch in der Küche ihren festen Platz. Die Gewürznelke, in Europa seit dem Mittelalter bekannt und gehandelt, ist vielseitig einsetzbar – für Currys, Saucen, Fleisch- und Fischgerichte, für Marinaden und Lebkuchen.

Mit den Nelken aus dem Garten ist die Gewürznelke botanisch nicht verwandt. Die Gewürznelke, lateinisch Syzygium aromaticum, ist ein immergrünes Myrtengewächs, das bis zu zehn Meter Höhe erreichen kann. Die Blüten sind zum Zeitpunkt der Ernte rot und/oder gelb. Durch Trocknung erreichen sie ein tiefes Dunkelbraun.

Der dickliche Stiel von ca. 0.5 Zentimetern Länge trägt auf einer Seite den kugelrunden Kopf, der besonders aromatisch ist. Der Stiel selbst gilt als eher bitter und wird deswegen nicht immer mit verwendet.

Händler brachten die Gewürznelken von den Molukken mit, einer indonesischen Inselgruppe, auf der bis heute Nelken für den Welthandel angebaut werden. Inzwischen haben jedoch auch andere Regionen wie zum Beispiel Sansibar und Madagaskar diesen Markt erfolgreich für sich erschlossen und gehören zu den wichtigsten Exportländern für Gewürznelken.

Gemahlene Nelken mit ihrem süssen, zugleich aber herben und einzigartigen Geschmack sind eine beliebte Zutat für traditionelle Lebkuchen. Gewürznelken eignen sich übrigens auch hervorragend, um Rotkohl abzuschmecken, der als heimisches Wintergemüse zur Zeit absolut angesagt ist.

Autorin: Johanna Thelemann / aid



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