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Wirteverband Basel-Stadt

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15.12.2010

Frankfurt auf dem Weg zu Tourismusrekord

Neue Quellmärkte gewinnen an Bedeutung

Die Hotellerie in Frankfurt am Main wird im laufenden Jahr mit fast sechs Millionen Logiernächten einen neuen Rekord verzeichnen. Herkunftsländer wie China, Polen, die Türkei und Australien gewinnen an Bedeutung. Frankfurt will nicht nur Bankenmetropole, sondern auch Sport-, Kultur- und Kongressstadt sein.

Im ersten Halbjahr besuchten 1.43 Millionen Übernachtungstouristen Frankfurt. Das ist gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr eine Steigerung von 12 Prozent. Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus und Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF), rechnet bis Ende Jahr mit rund sechs Millionen Übernachtungen. Frankfurt liegt damit hinter Berlin, München und Hamburg an vierter Stelle der meist besuchten Städte Deutschlands.

Beinahe die Hälfte aller Besucher Frankfurts kommen aus dem Ausland. Bei den europäischen Gästen liegen Grossbritannien, Italien und Spanien an der Spitze. Wichtige Quellmärkte sind zudem die USA, Japan und zunehmend China. Eine stark steigende Tendenz gibt es auch bei Touristen aus Australien, der Türkei, Polen und anderen osteuropäischen Ländern.

Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Frankfurt und das gesamte Umland. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat die Stadt ihre Zuschüsse an die TCF auf drei Millionen Euro erhöht. Zusammen mit den selbst erwirtschafteten Erträgen verfügt die Vermarktungsgesellschaft nun über einen Jahresetat von 7.5 Millionen Euro.

Das Image Frankfurts soll national und international weiter gestärkt werden. Die TCF setzt bei den Kampagnen auf eine Mischung aus Sport-, Kultur- und Kongressstadt. Veranstaltungen wie das Apfelweinfest oder der Weihnachtsmarkt werden künftig stärker beworben. Schon jetzt sind Weekend-Packages im Advent beliebt, vor allem bei Gästen aus Asien und England. Volksfeste und kulturelle Ereignisse sollen noch mehr Privatreisende ansprechen.

Frankfurt müsse sich noch stärker als Ziel von Städtereisen etablieren, sagt Thomas Feda. Schon jetzt präsentiert sich die hessische Metropole intensiv als Standort für internationale Kongresse und Festivals. In Zukunft sollen mehr Messen angeboten werden, die nicht nur für Firmen, sondern für Privatkunden interessant sind.

Wachstumsmärkte wie Polen und die Türkei sorgen für Rekordzahlen in Frankfurt am Main.



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