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01.12.2012

Schweiz Tourismus erhält zusätzliche 12 Millionen Franken

Sonderprogramm zur Diversifizierung der Herkunftsmärkte

Die Schweiz soll sich im Ausland touristisch besser vermarkten können. Der Nationalrat hat in der Budgetdebatte zusätzliche 12 Millionen Franken für Schweiz Tourismus bewilligt. Er folgte damit einer Minderheit seiner Finanzkommission.

sda. Sprecher Olivier Feller (FDP/VD) führte aus, dass Schweiz Tourismus mit den zusätzlichen Mitteln mit einem Sonderprogramm eine Diversifizierung der Herkunftsmärkte vornehmen und neue Märkte erschliessen könnte, etwa in der Türkei und in Indonesien. Auch sollten Unesco-Welterbe-Regionen mit Reiserouten verbunden werden.

Wie die Landwirtschaft habe es die Tourismusbranche schwer, doppelte Rosmarie Quadranti (BDP/ZH) nach. Mit dem Ja wolle die Mehrheit ihrer Fraktion diese Schwierigkeiten anerkennen. Es gelte, den Anteil der Fernmärkte zu stärken und zusätzliche Logiernächte zu generieren.

Der SVP-Fraktion genügten die budgetierten knapp 56 Millionen Franken. Wolle Schweiz Tourismus mehr in Wachstumsmärkte in Indien oder Brasilien investieren, gebe es möglicherweise auch Märkte, die nicht mehr so stark wüchsen und wo es weniger Investitionen brauche, sagte Thomas Aeschi (SVP/ZG).

Auch die Grünen wollten die Erhöhung nicht. Es sei nicht nachgewiesen, dass die Massnahmen von Schweiz Tourismus griffen, sagte Sprecher Daniel Vischer (ZH). Es stelle sich die Frage, ob die Touristen aus Asien tatsächlich ins Goms reisten. Dort mache der starke Franken mehr Sorgen als etwa in St. Moritz oder Zermatt.

Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf forderte ein Nein und verwies auf Erhöhungen des Etats für den Tourismus in den Jahren 2009 und 2011. Zugleich kündigte einen Bericht zur strukturellen Lage des Tourismusmarktes an. Vorher sollten nun keine zusätzlichen Gelder gesprochen werden.

Der Bundesrat hatte die Mittel für Schweiz Tourismus im Budget mit 55.9 Millionen Franken veranschlagt. Die von der Minderheit gewünschte Erhöhung auf 67.9 Millionen Franken hiess der Rat mit 96 gegen 55 Stimmen bei 16 Enthaltungen gut.

Nachtrag vom 11. Dezember 2012: Der Nationalrat hat sich in der dritten Beratungsrunde zum Budget 2013 dem Ständerat angenähert, der im Gegensatz zur grossen Kammer die Mittel für den Tourismus nicht erhöhen will. Er schloss sich mit 92 zu 87 Stimmen dem Ständerat und damit auch dem Bundesrat an. Die Finanzkommission hatte Schweiz Tourismus nicht mehr zusätzliche 12, sondern nur noch 8 Millionen Franken zusätzlich zugestehen wollen.


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