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Wirteverband Basel-Stadt

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17.12.2012

Frauen sind experimentierfreudiger

Unterschiedliche Gewohnheiten beim Konsum von Kaffee

Beim Kaffee-Konsum gehen die Trink- und Einkaufsgewohnheiten von Frauen und Männern auseinander: Frauen zeigen sich experimentierfreudiger, geschmacksorientierter und stärker an Nachhaltigkeit interessiert als Männer.

Eine aktuelle Studie von Aral belegt, dass Frauen nicht in jedem Umfeld Genussmenschen sind. Sie unterscheiden bei der Wahl ihres Lieblingsgetränks zwischen Freizeit und Beruf. Männer hingegen nutzen Kaffee als bewusste Auszeit vom Arbeitsalltag.

Frauen trinken inzwischen etwas häufiger Kaffee: 77 Prozent greifen täglich zu Kaffee, Latte Macchiato und Co., während es bei den Männern 74 Prozent sind. Vor einem Jahr lagen die Männer mit einem Anteil von 73 Prozent noch knapp vor den Frauen (72 Prozent). Weitere Ergebnisse der Kaffeestudie:

Die Favoriten zu Hause

Kaffee mit Milch und Zucker ist für 30 Prozent der Männer erste Wahl und belegt damit den ersten Platz. Frauen bevorzugen dagegen mit einem Anteil von 31 Prozent einen Kaffee mit frisch aufgeschäumter Milch. Bei den Männern begeistern sich nur 20 Prozent dafür.

Männer zeigen sich sowohl bei der Auswahl als auch bei der Zubereitungsart noch als Traditionalisten: 24 Prozent bevorzugen schwarzen Kaffee und vertrauen zu 41 Prozent auf die konventionelle Kaffeemaschine. Dagegen haben nur noch 19 Prozent der Frauen Freude am schwarzen Kaffee und nur 35 Prozent nutzen eine klassische Kaffeemaschine.

Wenig Gemeinsamkeiten beim "Coffee to go"

Beim Kaffee für unterwegs entscheiden sich regelmässig 28 Prozent der Frauen für eine Spezialität mit aufgeschäumter Milch – bei den Männern liegt der Anteil lediglich bei 12 Prozent. Bei aromatisierten Spezialitäten beweisen Frauen ihre Experimentierfreude: Jede zweite Frau hat schon eine neue Geschmacksrichtung probiert, unter den Männern ist es nur gut jeder Dritte (37 Prozent).

Freizeitgenuss für Frauen, Teil des Arbeitsalltags für Männer

Nur 26 Prozent der befragten Frauen gönnen sich regelmässig auf dem Weg zur Arbeit oder in den Feierabend einen Coffee-to-go. Bei den Männern sind es 36 Prozent. Und selbst wenn sich Frauen eine kleine Auszeit im Arbeitsalltag gönnen, wollen 41 Prozent die Fahrt so schnell wie möglich fortsetzen.

Männer sind offenbar gelassener, denn bei ihnen liegt der Anteil der Schnelltrinker bei nur 31 Prozent. Auf dem Weg in den Urlaub stellen Frauen ihr Konsumverhalten nachweislich um: 41 Prozent von ihnen beschreiben die Kaffeepause dann als bewussten Genuss.

Nachhaltigkeit für Männer weniger wichtig

Jede vierte Frau kauft regelmässig nachhaltig produzierten Kaffee. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zur Aral Kaffee-Studie 2011 von 5 Prozentpunkten. Ein gegenteiliges Bild zeigt sich bei den Männern: Ihr Kaufinteresse sinkt von 21 auf 19 Prozent.

Frauen bevorzugen Kaffeespezialitäten mit aufgeschäumter Milch, Männer dagegen vertrauen Altbewährtem. Bild: Aral


 

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