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Wirteverband Basel-Stadt

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16.07.2014

Lassi, Ayran, Dugh

Joghurtdrinks für heisse Tage

Joghurtdrinks wie Lassi, Ayran und Dugh sorgen an heissen Sommertagen für Erfrischung. Frisch zubereitet schmecken die – für uns – exotischen Getränke am besten. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Zutaten selbst bestimmen kann. Denn im Handel erhältliche fertige Joghurtdrinks enthalten oft viel Zucker oder Süssstoffe: In 250 ml Lassi stecken zum Beispiel bis zu 10 Stück Zucker.

Lassi kommt ursprünglich aus Indien und hat eine lange Geschichte. In früheren Zeiten wurde es den Göttern geopfert, denn Milchprodukte waren damals sehr wertvolle Lebensmittel. Die Adeligen liessen Lassi am Hof als Erfrischung oder in einer süssen Variante zum Nachtisch reichen.

Ayran dagegen wird in der Türkei und in arabischen Ländern meist zu scharfen Speisen serviert. Das Getränk wird aus zwei Teilen natursaurem Vollmilchjoghurt von Schaf oder Kuh und einem Teil Mineralwasser zubereitet. Mit einer Prise Salz wird die Mischung mit dem Schneebesen oder einem Milchaufschäumer schaumig geschlagen und mit Pfeffer und frischen Kräutern verfeinert. Besonders gut passt Minze, aber auch Zitronenmelisse, Dill oder Basilikum, je nach Vorliebe.

Lassi wird sehr ähnlich hergestellt, das Wasser kann jedoch durch fettarme Milch ersetzt werden. Dem süssen Lassi wird etwas Zucker oder Honig, Safran und ein Spritzer Zitronen- oder Limettensaft zugegeben. Hinzu kommen beispielsweise pürierte Beerenfrüchte, feine Mango- oder Ananasstücke, Melone, Kokosmilch oder asiatische Gewürze. Der salzige Lassi wird mit Kreuzkümmel, Kardamom oder Ingwer abgeschmeckt.

Ein weiterer Exot ist Dugh, ein persisches Getränk aus Joghurt mit Molke und Mineralwasser. Es wird leicht gesalzen und gerne mit klein gehackter Minze, Dill, Petersilie oder Estragon verfeinert. Hinzu kommen Gewürze wie Muskat, Pfeffer oder Kardamom. Bei der Verarbeitung sollten alle Zutaten kalt sein. An besonders heissen Tagen können Sie auch ein paar Eiswürfel ins Glas geben. Frisch zubereitet sollten Lassi, Ayran und Dugh innerhalb eines Tages getrunken werden.

Heike Kreutz / aid


 

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