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Wirteverband Basel-Stadt

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11.09.2014

Eigenverantwortung statt Verbote und Gesetze

Resultate des 1. Monitors Ernährung und Bewegung

In Sachen Ernährung und Bewegung setzen die Schweizerinnen und Schweizer auf Eigenverantwortung statt Verbote und Gesetze. Von der Wirtschaft erwarten sie hochwertige Produkte, Vielfalt und verständliche Informationen. Der Staat soll das Übergewicht gezielt bekämpfen – auch in Kooperation mit der Wirtschaft. So lauten die zentralen Resultate des 1. Monitors Ernährung und Bewegung.

Erstmals in der Schweiz wurde die öffentliche Meinung zu den Themen Ernährung und Bewegung erhoben. In einer repräsentativen Umfrage hat das gfs.bern für die Informationsgruppe Erfrischungsgetränke mehr als 1000 Stimmberechtigte in der Schweiz befragt.

Das öffentliche Interesse an Ernährung und Bewegung ist gross. Auch wird den Themen eine hohe Relevanz zugesprochen und alles in allem fühlt sich eine Mehrheit gut informiert. Geht es um die Frage, wie die Gesellschaft in diesen Bereichen gestaltet sein soll, steht klar die Eigenverantwortung im Zentrum. Diese soll über Information und Aufklärung und nicht über Steuern oder Gesetze gestärkt werden.

"Dieses eindeutige Votum ist auch ein Auftrag an die Politik, die Konsumentenfreiheit in Zukunft nicht durch Steuern und Gesetze einzuschränken", so Matthias Schneider, Vize-Präsident der Informationsgruppe Erfrischungsgetränke.

Als wesentliches Kriterium für eine ausgewogene Ernährung sieht eine Mehrheit (67%) ein vielfältiges Lebensmittel- und Getränkeangebot. Eine ähnlich grosse Mehrheit geht davon aus, dass fehlendes Wissen eine der Hauptursachen für falsche Ernährung ist (71%) und mangelnde Bewegung zu Übergewicht führt (88%).

Die Rolle der Nahrungsmittelhersteller sehen die Befragten primär darin, den Konsumenten ein vielfältiges und hochwertiges Produktangebot zur Verfügung zu stellen. Als Massnahmen zur Förderung einer ausgewogenen Ernährung und ausreichender Bewegung soll die Wirtschaft transparent und verständlich informieren (91%) und den Breitensport fördern (73%).

In diesem Zusammenhang zeigt sich eine hohe Zufriedenheit mit dem aktuellen Standard – der GDA-Kennzeichnung (Guideline Daily Amount) (59%). Das ist gut so, so Lorenz Hess: "Denn bei der Produktkennzeichnung kommt es darauf an, dass der Konsument differenziert informiert bleibt und nicht über ein Pauschalisierungssystem beeinflusst wird."

Staatliche Intervention durch gezielte Prävention

Zur Förderung einer ausgewogenen Ernährung und ausreichender Bewegung werden präventive Massnahmen gutgeheissen, wenn sie nicht zu strikter Natur sind. Insbesondere werden gezielte Präventionsmassnahmen bei Risikogruppen (81%) befürwortet. Ebenfalls werden staatliche Aktivitäten in den Bereichen Ernährungskunde in Schulen (80%) und Nährwertdeklaration (76%) gutgeheissen.

Ein Verbot von ungesunden Lebensmitteln (73%) oder eine Zusatzsteuer auf zucker-, fett- oder salzhaltigen Lebensmitteln (78%) wird hingegen deutlich abgelehnt. Auch kann sich eine Mehrheit vorstellen, dass Wirtschaft und Staat gemeinsame Projekte lancieren. Diesen Ball nimmt die Informationsgruppe Erfrischungsgetränke auf, um wirksame Kooperationen zu prüfen und anzuregen.

Der Monitor Ernährung und Bewegung wird vom gfs.bern für die Informationsgruppe Erfrischungsgetränke jährlich erhoben. Die Informationsgruppe Erfrischungsgetränke betrachtet diesen als Orientierungsgrösse, wenn es darum geht, seitens Wirtschaft und Politik Entscheide zu fällen.


 

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