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Wirteverband Basel-Stadt

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31.12.2014

Kanton Zug führt Beherbergungsgebühr ein

Auch private Zimmervermieter sind abgabepflichtig

Ab 1. Januar muss in allen Zuger Gemeinden eine Beherbergungsgebühr von mindestens 90 Rappen pro Logiernacht erhoben werden. Ein Teil der Erträge geht an die kantonale Tourismusorganisation "Zug Tourismus". Auch die Vermieter von Zimmer und Wohnungen über Internet-Plattformen sind abgabepflichtig.

sda. Bisher war die Abgabe freiwillig. Mit dem ab Anfang Jahr geltenden neuen Beherbergungsgesetz werden die Gemeinden verpflichtet, zwischen 90 Rappen und 2 Franken pro erwachsenen Gast und Logiernacht einzuziehen.

In den meisten Gemeinden wird die Mindestabgabe von 90 Rappen erhoben, wie es in einer Mitteilung heisst. In Cham, Hünenberg und Menzingen ist ein Franken fällig, in Unterägeri und Oberägeri 1.50 Franken. Für Jugendliche, Kinder, Gruppen und Familien gibt es spezielle Tarife.

Mindestens 45 Rappen pro Logiernacht müssen an "Zug Tourismus" abgeliefert werden. Bisher war diese Abgabe freiwillig und erfolgte auf Basis eines Gentlemen-Agreements aus dem Jahr 1998. Entweder die Gemeinde, der lokale Verkehrsverein oder Zug Tourismus ziehen die Abgabe bei den Betrieben ein.

Abgabepflichtig sind Hotels, Motels, Gasthöfe, Pensionen, Jugendherbergen, Massenlager, Zelt- und Campingplätze sowie die Vermieterinnen und Vermieter von Ferienwohnungen. Auch wer ein Zimmer oder eine Wohnung auf elektronischen Plattformen im Internet anbietet, muss die Abgabe abliefern.

Zug Tourismus hat im Sommer eine Internetrecherche durchgeführt, die Portale durchforstet und die im Kanton Zug liegenden Angebote den Gemeinden bekannt gemacht.

Der Bezug der Abgabe gestalte sich nicht ganz einfach, weil die Vermieter auf den Portalen nicht namentlich angegeben seien. "Im kleinen Kanton Zug sollte es dennoch möglich sein, die entsprechenden Anbieter zu kontaktieren und die Abgabe zu beziehen", heisst es in der Mitteilung.

Im Kanton Zug wurden 2013 insgesamt 307'454 Logiernächte registriert (7.1% mehr als im Vorjahr). Fast die Hälfte der Gäste stammte aus der Schweiz (46.3% der Logiernächte). Unter den ausländischen Gästen waren Personen aus Deutschland (13.6% der Logiernächte), aus den USA (5%), dem Vereinigten Königreich (4.9%), aus Italien (2.8%) und den Niederlanden (2.5%) besonders stark vertreten.


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