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27.06.2016

Alle Kräfte unter einem Dach

Wie sich Zürich als touristische Gourmet-Destination verkauft

Im September findet erstmals das Festival "Food Zurich" statt. Es soll nicht nur die blühende Gastroszene in Zürich fördern, sondern auch die Schweizer Küche ins Ausland tragen.

In Zürich bahnt sich etwas an: Vom 8. bis 18. September werden in der Limmatstadt über 90 kulinarische Anlässe stattfinden, darunter das schweizweit bekannte Street Food Festival und das bei Gourmets beliebte The Epicure. Neben Kochkursen, Märkten und Führungen wird es auch Anlässe zum Thema Nachhaltigkeit geben sowie die Möglichkeit, in siebzig Restaurants ein spezielles Gericht mit der Herbstzutat Chabis zu geniessen.

Alle Events sind erstmals unter einem Dach vereint – dem "Food Zurich". Das neue Festival wird von Zürich Tourismus organisiert, im Vorstand befinden sich aber auch namhafte Vertreter der Schweizer Hotellerie und Gastronomie, darunter Jörg Arnold vom Hotel Storchen in Zürich. "Zusammen mit Martin Sturzenegger von Zürich Tourismus haben wir überlegt, wie wir die vielen Food Festivals in Zürich unter ein Dach bringen können", erklärt er die Anfänge von Food Zurich. "Jedes einzeln ist zu klein, um Aufsehen zu erregen. Aber wenn wir zusammenspannen, können wir etwas bewegen. Zudem ist durch das breite Angebot für jeden etwas dabei."

Das Ziel des neuen Festivals ist es nicht nur, Aufmerksamkeit auf die blühende Gastroszene in Zürich zu lenken. Vielmehr profitieren alle Beteiligten vom Austausch und der Zusammenarbeit. Nicht zuletzt sollen die kulinarischen Anlässe die Stadt Zürich als Tourismusdestination etablieren und folglich mehr Logiernächte bringen. "Wir rechnen damit, dass die erste Austragung im September hauptsächlich Gäste aus der Region anziehen wird. Indem wir das Baskenland als Gastregion eingeladen haben, dürften wir aber auch internationales Interesse wecken. Das möchten wir in den Folgejahren ausbauen", erklärt Arnold.

Bei GastroZürich begrüsst man das Projekt: "Wir freuen uns, dass sich Zürich Tourismus für die Gastronomie einsetzt", erläutert GastroZürich-Sekretär Karl E. Schroeder. "Das Festival hilft den Wirten und bringt Gäste in die Restaurants. Gerade in Zeiten, wo das Gastgewerbe schwierigen Rahmenbedingungen ausgesetzt ist, können wir von solchem Engagement profitieren." Der Verband ist zwar nicht in der Organisation von Food Zurich involviert, beteiligt sich aber durch seine Mitglieder am Projekt.

Die erste Austragung des Festivals wird mit Spannung erwartet. Kritisiert wurde im Vorfeld lediglich, dass die vielen Anlässe keine klare inhaltliche Linie erkennen lassen. Gastgeber Jörg Arnold sieht darin aber keinen Nachteil: "Wir haben uns vom Festival Copenhagen Cooking inspirieren lassen, wo das bestens funktioniert. Und bisher haben wir grossen Zuspruch erfahren."

Cristina Bürgi / GastroJournal


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