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16.11.2016

Wenn die Suppe versalzen ist

Hilfe bei Küchenpannen

Verliebte Köche neigen dazu, das Essen zu versalzen. Das zumindest sagt der Volksmund. Eine versalzene Suppe ist aber kein Grund zum Verzweifeln.

Lassen Sie eine rohe geschälte Kartoffel mitkochen, die das Salz wie ein Schwamm aufsaugt und die Flüssigkeit neutralisiert. Eine ähnliche Wirkung haben zwei bis drei Teelöffel Reis. Man füllt ihn in ein Tee-Ei und hängt das in die Suppe. So können die Körner vor dem Servieren leicht entfernt werden.

Eine zu scharfe Suppe wird gestreckt, um den Geschmack abzumildern. Dafür nimmt man bei klaren Suppen Wasser und bei Cremesuppen Milch, Joghurt oder einen Schuss Sahne. Nach und nach werden kleine Mengen Flüssigkeit hinzugefügt und zwischendurch abgeschmeckt, damit die Würze nicht verloren geht.

Der Trick mit der Kartoffel hilft übrigens auch bei einer übermässig scharfen Suppe. Wer zu viel Chili erwischt hat, gibt Öl zur Suppe und rührt um. Denn der für die Schärfe des Chilis verantwortliche Inhaltsstoff Capsaicin ist fett-, aber nicht wasserlöslich. Das Öl nimmt einen Teil der Schärfe auf, sammelt sich an der Oberfläche und kann wieder abgeschöpft werden.

Eine trübe und milchige Suppe sieht nicht sehr appetitlich aus. Eine klare Brühe gelingt am besten, wenn sie nur leicht bei offenem Deckel köchelt. Durch zu starkes Erhitzen entstehen nicht nur Trübstoffe, sondern es gehen auch Aromen und wertvolle Inhaltsstoffe verloren.

Es gibt aber auch ein altes Hausmittel gegen das Küchenmalheur. Die Suppe wird abgekühlt, dann langsam wieder erhitzt und ein frisch aufgeschlagenes Eiweiss mit dem Schneebesen untergerührt. Im Topf bilden sich Flocken, die Trübstoffe binden. Sie können mit dem Löffel wieder entfernt werden. Die letzten Schwebteilchen lassen sich herausfiltern, indem man die Brühe durch ein mit einem Baumwolltuch ausgelegtes Sieb gibt.

Ist die Suppe zu fettig, bildet sich an der Oberfläche eine feine Fettschicht. Sie kann mit einem Tuch oder einem Küchenpapier entfernt werden. Bei grösseren Mengen nimmt man einen Löffel oder eine Kelle. Wird die Suppe nicht direkt gegessen, lässt man sie kalt werden. Beim Abkühlen wird das Fett auf der Oberfläche fest und lässt sich einfach abnehmen.

Heike Kreutz / aid


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