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21.05.2021

Der erste Teil von Basels neuer Flaniermeile ist fertig

Eng getaktetes Bauprogramm

Tiefbauamt und IWB konnten die erste Etappe der Erneuerung Freie Strasse und angrenzende Gassen abschliessen. Zwischen Bankverein und Bäumleingasse laden nun durchgehend Platten aus Alpnacher Quarzsandstein ein zum Flanieren auf der ganzen Strassenbreite. Alle Leitungen in diesem Abschnitt sind erneuert. Dank guter Koordination und enger Zusammenarbeit von Tiefbauamt und der Archäologischen Bodenforschung laufen die Bauarbeiten und die archäologischen Untersuchungen parallel. Ende 2023 soll die neue Freie Strasse auf der ganzen Länge zum Geniessen, Flanieren, und Verweilen einladen.

Anlässlich von Leitungssanierungen erneuern Tiefbauamt und IWB seit Mitte 2020 die Freie Strasse sowie die Rüden-, Streit-, Kaufhaus- und Barfüssergasse. IWB baut zudem das Fernwärmenetz aus. Die erste der insgesamt fünf Bauetappen, jene zwischen Bankverein und Bäumleingasse, konnte diese Woche wie geplant abgeschlossen werden. Durchgehende Platten aus Alpnacher Quarzsandstein laden ein zum Flanieren auf der ganzen Strassenbreite. Alle Leitungen im ersten Teil sind erneuert.

Die zweite Bauetappe läuft derweil auf Hochtouren. Sie hat bereits im Januar 2021 begonnen und umfasst sowohl die Freie Strasse von der Bäumlein- bis zur Streitgasse sowie die ganze Barfüsser-, Kaufhaus- und Streitgasse. Hier erneuert das Tiefbauamt aktuell die Kanalisation und IWB verlegt neue Fernwärmeleitungen. Parallel dazu werden Wasser- und Stromleitungen ersetzt.

Nach der Sanierung der umliegenden Leitungen bis Ende 2021 wird der Dreizackbrunnen etwa zwei Meter gegen Strassenmitte verschoben und dort wieder zusammengebaut. Der Brunnen wird dadurch aus allen Richtungen von Weitem sichtbar und zum Mittelpunkt der Freien Strasse.

Der Baum der Bäumleingasse kehrt im Frühjahr 2022 in prominenterer Position zurück – er wird vom «Strassen-» zum «Platzbaum» in der Freien Strasse. Eine Rundbank um den Baum bietet künftig die Möglichkeit, innezuhalten und im Sommer an einem Schattenplatz zu verweilen. Bei der zweiten Bauetappe werden die ersten Alpnacher Quarzsandsteinplatten ab Anfang 2022 gelegt.

Das Bauprogramm ist eng getaktet. Bereits laufen in der Freien Strasse zwischen Pfluggässlein und Rüdengasse die Vorbereitungen für die 3. und 4. Bauetappe. So können weitere mögliche Archäologische Funde schon frühzeitig dokumentiert werden.

In einem dieser tiefen Leitungsgräben entdeckten die Archäologinnen und Archäologen die Überreste einer römerzeitlichen Strasse, die bis ins Mittelalter benutzt wurde. Insgesamt neun Mal hatte man die Strasse, immer wenn sie nicht mehr repariert werden konnte, komplett erneuert – ähnlich wie bei einer heutigen Strasse, deren beschädigte Asphaltschicht mit einer neuen Schicht überdeckt wird.

Erwartungsgemäss stiess die Archäologische Bodenforschung schon in der ersten Bauetappe immer wieder auf Keller- und Gebäudemauern aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit. Vom «Spital an den Schwellen» wurden sowohl in der Freien Strasse als auch in der Barfüssergasse Mauern sowie ein Stück Tonplattenboden freigelegt.

Das Spital ist urkundlich seit den 1260er Jahren belegt und wurde 1843/44 abgerissen. Es war für Bedürftige aller Art und mittellose Kranke gedacht. Eher überraschend waren zwei entdeckte Skelette, bei denen es sich vermutlich um Bestattungen verstorbener Insassen des Spitals handelt.


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