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13.10.2021

Elektrische Heizstrahler sollen erlaubt bleiben

Vorstösse im Grossen Rat fordern Ausnahmeregelung

Der Basler Regierungsrat hat die Sonderregelung für den Betrieb von elektrischen Heizstrahlern im Aussenbereich rückgängig gemacht. Dabei wären die hiesigen Gastronomen gerade diesen Winter besonders stark darauf angewiesen, da die Terrassen eine Ausweichmöglichkeit für Gäste ohne Covid-Zertifikat sind. Zwei Vorstösse im Grossen Rat greifen das Thema auf.

Während der Corona-Pandemie durften Gastronomen in Basel-Stadt herkömmliche elektrische Heizlampen aufstellen, damit Gäste sich im Aussenbereich aufhalten konnten und die Umsätze nicht vollständig einbrachen. Nun will der Regierungsrat diese Sonderregelung wieder rückgängig machen und diese elektrischen Heizstrahler wieder verbieten. Anders als beispielswiese im Nachbarkanton Basel-Landschaft sind somit nur noch diejenigen Heizstrahler erlaubt, welche mit erneuerbarer Energie resp. mit Holzpellets betrieben werden.

SVP-Grossrätin Daniela Stumpf hat eine Interpellation eingereicht, welche vom Regierungsrat Antworten zu diesem wirtschaftsschädigenden Verbot einverlangt. Im Weiteren hat sie, gemeinsam mit SVP-Grossrat Joël Thüring, eine dringliche Motion eingereicht, welche vom Regierungsrat verlangt, auf dieses Verbot bis zum Ende der Pandemie zu verzichten. Es ist zu hoffen, dass eine Mehrheit des Grossen Rates das Anliegen teilt.

Das massvolle und gezielte elektrische Heizen im Aussenbereich würde helfen, im Aussenbereich Umsätze zu erzielen, die durch die Zertifikatspflicht im Innenbereich verloren gehen. Das neuerliche Verbot ist insbesondere deshalb stossend, weil aufgrund der Zertifikatspflicht einige Gäste den Innenbereich der Restaurants meiden müssen. Die Anschaffung von den nun nur noch erlaubten Heizstrahlern, die auch teilweise bereits im Einsatz sind, ist für kleinere Unternehmen sehr teuer und nicht ad hoc möglich. Ein einzelner dieser Heizstrahler kann mehrere Tausend Franken kosten.

«Die Wichtigkeit der zu erreichenden Klimaziele des Kantons ist unbestritten. Es ist aber stossend, dass nun ausgerechnet die Wirtinnen und Wirte, die es in der Pandemie schwer traf, Leidtragende der Klimapolitik sein müssen», schreibt die SVP Basel-Stadt in einer Medienmitteilung. Stumpf und Thüring fordern, im Sinne der Förderung des lokalen Gewerbes, Augenmass anwenden und den Gastronomen nochmals die Möglichkeit geben, elektrischen Heizstrahler einzusetzen.

Dieses Entgegenkommen in der Pandemie sei sinnvoll, zumal beispielsweise auch der Kanton Basel-Landschaft diese Heizstrahler weiterhin erlaube und die städtische Gastronomie ohnehin mit dem umliegenden Gebiet – auch im Ausland – in einem starken Konkurrenzkampf stehe.

Bild: aeg-haustechnik.de


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