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09.03.2022

Spargelbroccoli – Trendgemüse aus Japan

Genuss vom Stiel bis zum Röschen

Bimi, Broccolini oder Spargelbroccoli – so heisst ein neues Trendgemüse aus Japan. Dabei handelt es sich um eine Kreuzung aus Broccoli und dem Chinesischen Brokkoli (Kai-lan), einem Blattstielgemüse. Die langen Stängel mit den kleinen Broccoliröschen wachsen einzeln und bilden nicht wie beim Broccoli einen dicht zusammenstehenden Kopf. Bimi® ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern lässt sich auch einfach und schnell zubereiten.

Das Gemüse hat ein mild-süssliches bis leicht nussiges Aroma und schmeckt weniger «kohlig» als üblicher Broccoli. Das zarte Gemüse mit knackigem Biss kann im Ganzen verzehrt werden – von den Röschen bis zum Stängel. Beim Putzen fällt nur wenig Abfall an, da Schälen und Schnibbeln nicht notwendig sind. Nach dem Waschen werden lediglich die trockenen Enden entfernt.

In der Küche kann Bimi ähnlich wie Brokkoli verwendet werden – etwa in Pasta, Risotto oder Quiche, in Cremesuppen und als Beilage zu gebratenem Lachs. Die zarten Stangen schmecken im indischen Curry oder in einer asiatischen Gemüsepfanne.

Da die Stiele dünn sind, werden sie meist nur wenige Minuten gedämpft, gedünstet oder im Wok angebraten. Das Gemüse schmeckt aber auch roh im Salat oder im grünen Smoothie. Ähnlich wie Broccoli punktet auch Bimi mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitamin A und C, Kalium und Folsäure sowie einem hohen Gehalt an Glucosinolaten. Wie jedes Gemüse ist der Spargelbroccoli kalorienarm: 100 Gramm Grün liefern gerade 35 Kilokalorien.

Auch hierzulande ist der Spargelbroccoli in grösseren Supermarktketten erhältlich. Allerdings sind Bimi® beziehungsweise Broccolini® rechtlich geschützte Handelsmarken, und Erzeuger brauchen für den Anbau eine Lizenz.

Bislang kommt die Ware meist aus Spanien und wird durch Lieferungen aus Grossbritannien, Kenia, Marokko und Portugal ergänzt. Seit dem Sommer 2021 wächst Bimi aber auch in den Niederlanden und in Deutschland. In der Pfalz hat ein Versuchsanbau stattgefunden, der im Jahr 2022 erweitert werden soll.

Bis Verbraucher heimischen Spargelbroccoli kaufen können, ist jung geernteter Brokkoli aus der Region eine gute und vor allem nachhaltige Alternative. Er ist ebenfalls sehr zart, punktet mit wertvollen Inhaltsstoffen und ist nur in wenigen Minuten gar.

Heike Kreutz, Hans-Georg Levin / bzfe


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