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Wirteverband Basel-Stadt

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23.05.2022

Basler Gastronomen sind verhalten zuversichtlich

Für die Zukunft braucht es klare Spielregeln

An Mitgliederversammlung des Wirteverbands Basel-Stadt herrschte Zuversicht. Der akute Personalmangel, die steigenden Beschaffungspreise und der Krieg in der Ukraine trüben allerdings den Ausblick.

«Wir haben dank Engagement und Leidenschaft überlebt, doch ohne die staatliche Unterstützung hätte es den meisten nicht gereicht», sagte Präsident Maurus Ebneter an der 141. ordentlichen Generalversammlung des Wirteverbands Basel-Stadt im Restaurant Noohn. Die Hilfe der öffentlichen Hand habe einen Kahlschlag im Gastgewerbe verhindert. «Für die Solidarität der Politik, der Verwaltung und der Bevölkerung sind wir sehr dankbar», so Ebneter.

Vor dem Hintergrund, dass das Pandemierisiko sich in Zukunft nicht mehr versichern lasse, brauche es jetzt klare Spielregeln. «Gibt es diese nicht, so kann ich niemandem guten Gewissens raten, weiterhin unternehmerische Risiken auf sich zu nehmen», so Ebneter. Damit wichtige Änderungen des Epidemiengesetzes vom Parlament nicht auf die lange Bank geschoben würden, brauche es die Einreichung der Volksinitiative «für eine geregelte Entschädigung im Epidemiefall».

Noch hätten sich nicht alle Nachfragesegmente vom Corona-Schock ausreichend erholt. Zudem befürchtet Ebneter: «Die Bewährungsprobe steht uns im Winter noch bevor. Wir werden sehen, ob die Politik, die Medien und wir alle etwas dazu gelernt haben – oder ob wieder Panik ausbricht.»

Der Basler Wirtepräsident ist besorgt über den akuten Fachkräftemangel. Es bestehe kein Zweifel, dass die Branche an Attraktivität gewinnen müsse, um gute Leute zu halten und anzuziehen. Neue Arbeitszeitmodelle seien ein möglicher Weg. «Wir brauchen eine Kultur, die geprägt ist von Wertschätzung, Sinnstiftung und gegenseitigem Vertrauen», so Ebneter.

Die Gastronominnen und Gastronomen sind auch durch die Teuerung herausgefordert. «Hoffentlich kommt hier nicht eine Spirale aus höheren Kosten und Löhnen in Gang», sagt Ebneter. «Die wirtschaftliche Logik erfordert Preisaufschläge. Ich bin überzeugt, dass unsere Gäste Verständnis dafür haben.»

Die statutarischen Geschäfte gingen rasch über die Bühne. Grussbotschaften und Referate, unter anderem von Regierungsrat Kaspar Sutter und GastroSuisse-Präsident Casimir Platzer, schlossen die Versammlung ab. Beim Apéro mit asiatischem Essen stiessen zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur zu den Mitgliedern des Wirteverbands.

Der Vorstand des Wirteverbands Basel-Stadt.


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