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08.07.2022

20 Top-Massnahmen zur schnellen Senkung der Energiekosten

Mit geringen Investitionen viel Geld sparen

Unter dem Strich gehen Energieeffizienzmassnahmen mit einer langfristigen Reduzierung der Energiekosten einher. Manche Massnahmen benötigen länger als andere, bis sie sich amortisieren. Mit den folgenden 20 Handlungsempfehlungen können Sie Ihre Strom-, Öl- und Gasrechnungen in kurzer Zeit spürbar senken – einfach und mit geringen Investitionen!

Dieser Artikel basiert auf Informationen der «Energiekampagne Gastgewerbe» des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA.

VORBEREITUNG

1. Überprüfen Sie Ihre Strom- und Gasverträge! Sie sind von starken Preiserhöhungen betroffen oder der Energieversorger hat Ihnen gekündigt? Sofern möglich, sollten Sie sich einen neuen Anbieter etwa über Vermittlungsportale suchen. Aber hier gilt Vorsicht, denn nicht immer stimmen Suchergebnis im Portal und tatsächliches Vertragsangebot überein.

2. Beobachten Sie Ihren Energieverbrauch! Lesen Sie regelmässig Ihre Zählerstände ab und dokumentieren Sie diese. Am besten erfassen Sie die Werte zu einem bestimmten Tag im Monat oder gar wöchentlich. Ausserdem können Sie mit Hilfe eines Strommessgeräts Energiefresser ausfindig machen.

3. Mitarbeitende mit ins Boot holen! Ihre Mitarbeitenden spielen eine Schlüsselrolle für das erfolgreiche Energiemanagement in Ihrem Betrieb. Sie wissen am besten, wo Energie eingespart werden kann.

UMSETZUNG

4. Die richtige Raumtemperatur. Jedes Grad Raumtemperatur weniger spart ca. 6% Ihrer Heizkosten!

5. Regelmässige Reinigung und Wartung der Heizanlage. Eine Reinigung eines stark verschmutzten Heizkessels kann eine Energieeinsparung von bis zu 20% bewirken.

6. Einsatz von Thermostatventilen an Heizkörpern sind das A und O beim Energiesparen. Denn diese regeln den Heizwasserdurchlauf unter Berücksichtigung der Raumtemperatur.

7. Gedämmte Rohre minimieren den Energieverlust. 20 Meter ungedämmte Rohrleitung können z.B. einen zusätzlichen Jahresverbrauch von ca. 5000 Kilowattstunden verursachen. Hier liegen Einsparpotenziale von bis zu 10% des Brennstoffs.

8. Verzichten Sie auf Gas-Heizpilze zur Aussenbeheizung! Gasbetriebene Heizpilze sind eine wenig effektive Möglichkeit den Aussenbereich zu erwärmen. Besser eignen sich hier ein gut abgeschirmter Bereich mit elektrischen Infrarotstrahlern. In vielen Gemeinden ist das allerdings verboten.

9. Die richtige Temperatur für Ihre Kühlgeräte. Eine regelmässige Temperaturkontrolle kann viel Energie sparen: Pro 1°C zu tief eingestellter Kühltemperatur werden rund 4% bis 6% mehr Energie benötigt. Nicht alle Lebensmittel müssen bei den gleich niedrigen Temperaturen gelagert werden.

10. Einwandfreie Türdichtungen und Türschlösser von Kühlräumen und Kühlschränken. Durch poröse oder beschädigte Türdichtungen oder defekte Türschlösser kann warme, feuchte Luft eindringen und dann zu starker Vereisung und grossen Energieverlusten führen. Hier kann es zu einem erhöhten Stromverbrauch von bis zu 40% kommen.

11. Dampfgaren statt Kochen, wo möglich! Das Dampfgaren ist eine energieeffiziente Methode beim Kochen. Dazu benötigen Sie nur wenig Wasser und gleichzeitig bleiben Eigengeschmack, Aroma und Aussehen erhalten.

12. Einschalten des Gasherdes nur bei Nutzung. Schalten Sie Ihre Kochgeräte erst ein, wenn Töpfe, Kessel oder Pfannen auf der Platte stehen. Heizen Sie die Geräte nur vor, wenn es tatsächlich nötig ist.

13. Einwandfreie Töpfe erhöhen die Energieeffizienz. Unebene Töpfe, Kessel und Pfannen oder undichte Deckel können bis zu 30% mehr an Energie verbrauchen und auch die Kochzeiten verlängern sich.

14. Zeitschaltuhren und Reduktion der Luftzufuhr für Lüftungsanlagen. Eine 2.2-Kilowatt-Lüftungsanlage, welche täglich eine Stunde weniger läuft, spart im Jahr ca. 800 Kilowattstunden Strom. Daher lohnt sich eine Zeitschaltuhr für mechanische Lüftungsanlagen. Zusätzlich kann eine Reduktion der Luftzufuhr um 20% die Ventilatorleistung halbieren.

15. Fenster und Türen schliessen bei Nutzung der Klimaanlage. Denn Luftströme reduzieren die Energieeffizienz der Klimaanlage erheblich.

16. Einsatz von LED-Beleuchtung und automatisierte Beleuchtungssysteme. Zusätzlich lassen sich mit Zeitsteuerungen, Dämmerungsschaltern und Bewegungs-/Präsenzmeldern weitere Einsparungen ohne Komfortverlust erzielen.

17. Nutzung von tageslichtgesteuerten Lampen und Reduzierung der Aussenbeleuchtung auf das Nötigste! Im Aussenbereich wird vor allem Strom für die Beleuchtung benötigt. Durch Maßnahmen wie tageslichtgesteuerte Lampen optimieren Sie die Beleuchtungszeiten. Das Abschalten unnötiger Lichtquellen oder Reduzierung der Lichtstärke können zu erheblichen Stromeinsparungen führen.

HOTELLERIE

18. Zonenweise Belegung der Gästezimmer. Teilen Sie Ihr Zimmerangebot in Nutzungszonen ein. In ungenutzten Zonen können Heizung, Beleuchtung und Belüftung abgestellt bzw. heruntergefahren werden.

19. Installation von Spararmaturen, Sparbrausen und Durchflussmengenreglern. Hiermit wird nicht nur Wasser, sondern auch Energie wie z.B. Gas für die Warmwasseraufbereitung eingespart.

20. Anschalten von Minibars nur auf Wunsch der Kundschaft. Oft sind Minibars für 5% bis 10% des gesamten Energieverbrauchs eines Hotels verantwortlich, so dass anfallende Energiekosten die Einnahmen aus dem Getränkeverkauf deutlich übersteigen

energiekampagne-gastgewerbe.de

Bild: virtuelles-hotel-und-restaurant.de


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