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23.12.2022

Immer häufiger: Leere Tische trotz Reservierungen

Gastronomen greifen zu Gegenmassnahmen

Die Umsatzverluste durch No-Shows nehmen zu. Unbesetzte Tische trotz Reservierungen bleiben ein Ärgernis in der Gastronomie – gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten. Immer mehr Betreiber greifen zu Gegenmassnahmen.

Fast jeder Gastronom – 93.1 Prozent – kennt das Phänomen No-Shows: Trotz voller «Reservierungsbücher» bleiben Tische unbesetzt oder nur teilbesetzt, was zu empfindlichen Umsatzeinbussen führt. Das ist ein Ergebnis einer Dehoga-Umfrage, an der sich mehr als 270 Gastronomen aus Nordrhein-Westfalen im Weihnachtsmonat Dezember beteiligten.

«Ich appelliere deshalb an alle Gäste, ihre Reservierung unbedingt einzuhalten. Das gilt auch für die Personenzahl. Je früher Informationen über Änderungen oder die Absage kommen, desto besser für die Planung im Restaurant oder der Veranstaltung. Das ist fair gegenüber den Betrieben wie anderen ‘nachrückenden’ Gästen», unterstreicht Patrick Rothkopf, Präsident des Dehoga Nordrhein-Westfalen.

Rund drei Viertel der Teilnehmenden stellten zudem fest, dass das «No-Show-Verhalten» in den letzten Jahren zugenommen hat. Dass Reservierungen nicht eingehalten werden, weniger Gäste als angekündigt kommen oder teilweise mehrere Reservierungen in verschiedenen Restaurants für einen Termin gemacht werden, um sich erst kurzfristig zu entscheiden, kritisiert Rothkopf nachdrücklich: «Das Phänomen ‘wächst’, und es führt zu Umsatzverlusten, weil Tische leer bleiben. Es führt aber auch zu Kostenproblemen, weil Personalplanung und Lebensmitteleinkauf nicht mehr passen.»

Die Umsatzverluste im Vergleich zum Gesamtjahresumsatz sind empfindlich hoch: 78.3 Prozent der teilnehmenden Gastronomen melden bis zu zehn Prozent. Über 20 Prozent verzeichneten sogar noch höhere Ausfälle.

Aufgrund der Entwicklung ergreifen Gastronomen immer häufiger Massnahmen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Viele Restaurants erinnern ihre Gäste an die Reservierung mittlerweile telefonisch oder per Mail und/oder weisen auf die Verbindlichkeit der Reservierung hin (jeweils rund 35%).

Manche Betriebe gehen einen Schritt weiter und erheben No-Show-Gebühren (11.1%), arbeiten mit Vorkasse (7.1%) oder lassen sich Kreditkartendaten bei der Reservierung geben (4.0%). Manche kombinieren auch Massnahmen.

Der Dehoga Nordrhein-Westfalen hofft auf mehr Verständnis bei den Gästen, geht aber davon aus, dass Massnahmen gegen das Phänomen «No-Shows» zunehmen werden: «Kein Gastronom macht das gerne, aber die Massnahmen werden leider mehr und mehr notwendig. Die Gäste haben es aber in grossen Teilen selbst in der Hand, ob es dazu kommen muss», so Rothkopf abschliessend.

dehoga-nordrhein.de


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