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Wirteverband Basel-Stadt

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13.03.2010

Die Freizeit der Schweizer ist überladen

Reisen, Ausflüge und Internetnutzung stehen hoch im Kurs

Obwohl viele Schweizer die Freizeit als überladen betrachten, steigt der Wunsch, Reisen und Ausflüge zu unternehmen. Bei der Mediennutzung legt das Internet stark zu. Das und vieles mehr zeigt die neueste Univox-Erhebung von gfs Zürich und des Forschungsinstitiuts für Freizeit und Tourismus in Bern.

Die Mediennutzung ist weiterhin die häufigste Freizeitbeschäftigung. 86% sehen fast täglich fern (2004: 80%), 78% lesen in derselben Frequenz Zeitungen und Zeitschriften (2004: 59%) und 74% hören Radio (2004: 71%). Danach folgen die Beschäftigung mit der Familie (57%, 2004: 47%), das Surfen im Internet (52% 2004: 24%) und Shopping/Einkaufen, welches 37% (2004: 21%) fast täglich und 45% (2004: 48%) einmal pro Woche tun.

Gegenüber der letzten Befragung stark gewonnen haben vor allem das Surfen im Internet (+28%), das Lesen von Zeitungen und Zeitschriften (+19%) und die Beschäftigung mit der Familie (+10%).

Bei der Frage, welchen Freizeitinteressen man zukünftig mehr oder weniger nachgehen möchte, wird deutlich, dass die Freizeit für viele Schweizerinnen und Schweizer überladen ist: Viele Freizeitbeschäftigungen möchte man weniger ausüben und nur wenige mehr. Viele Menschen möchten insbesondere weniger ehrenamtlich oder im Garten arbeiten, Shoppen/Einkaufen, Fernsehen oder im Internet surfen.

Auf die Frage, bei welchen Freizeitausgaben man sich bei einer Reduktion des Haushaltsbudgets um 1000 Franken einschränken würde, zeigt sich, dass die Sparbereitschaft bei Ferien und Reisen, Computer, Auto, Sport oder Bücher/Zeitungen weit weniger gross ist als beispielsweise bei Wohneinrichtungen, Kleidern/Mode oder Unterhaltung.

Quer durch die gesamte Befragung wird der Wunsch deutlich, häufiger Reisen oder Ausflüge zu unternehmen (67 Prozent möchten dies mehr tun). Als Konsequenz daraus würde sich bei einem kleineren Haushaltsbudget nur gerade knapp die Hälfte der Befragten in diesem Bereich einschränken.

Familie, Freunde und Gesundheit

Fragt man Herrn und Frau Schweizer nach der Bedeutung unterschiedlicher Lebensbereiche, so stehen Familie/Freunde (87%) sowie die Gesundheit (84%) an der Spitze. An Bedeutung gewonnen hat – wie immer in wirtschaftlich angespannten Zeiten – die Arbeit (58%): Sie liegt nun wieder gleichauf mit der Freizeit (57%).

In den letzten zehn Jahren haben vor allem Sport und Kultur an Bedeutung zugelegt, während Religion/Kirche sowie Politik tendenziell stagnieren und die Bildung als wichtiger Lebensbereich an Bedeutung verliert.

Quelle: univox.ch



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