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Wirteverband Basel-Stadt

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02.02.2012

Hohe Bedeutung des Tourismus in Dresden bestätigt

Wertschöpfungsanalyse belegt Strahlkraft in unterschiedliche Bereiche

Welche Ausgaben tätigen Besucher in Dresden? Welche Branchen profitieren vom Tourismus? Eine Studie des Instituts für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) im Auftrag der Dresden Marketing GmbH liefert Antworten.

Ziel der Untersuchung war es, fundierte und aktuelle Werte zum Wirtschaftsfaktor Tourismus zu ermitteln, d.h. zur touristischen Nachfrage und deren Strukturen in Dresden, Ausgabevolumen und Ausgabestruktur der Besucher bzw. zum Volumen der von den Dresden-Besuchern generierten Umsätze. Die Stadt hat die Studie unter anderem als erste Grundlagenuntersuchung für eine mögliche Abgabe zur Tourismusfinanzierung beauftragt. Die Studienergebnisse beziehen sich auf das Jahr 2011.

Für die Untersuchung wurden umfangreiche Primärdaten erhoben. So ist im Zeitraum Mai bis August 2011 an den zentralen touristischen Plätzen in Dresden eine persönliche, repräsentative Besucherbefragung mit einem neuen Untersuchungsansatz durchgeführt worden. Diese Methode schliesst die Bewohner aus und konzentriert sich ausschliesslich auf die Besucher.

32 Prozent der Aufenthalte kommt von Geschäftsreisenden

In Ergänzung zu den monatlich vom statistischen Landesamt ermittelten touristischen Kennziffern Übernachtungen und Ankünfte liefert die Studie dezidierte Aussagen über Umfang und Gewichtung der Besucherstruktur.

Die Studie unterscheidet sechs verschiedene Besucherkategorien. Die meisten Aufenthaltstage brachte dabei die Gruppe der "privaten Tagesbesucher vom Wohnort angereist" mit 2.92 Millionen, gefolgt von den "privaten Übernachtungsgästen in bezahlten Unterkünften" mit 2.41 Millionen.

Die beiden Gruppen der Geschäftsreisenden (Übernachtungs- und Tagesgäste) ergeben zusammen 3.34 Millionen Aufenthalte. Damit haben die Geschäftsreisenden einen Anteil von 32 Prozent an den Aufenthalten insgesamt.

"Der Tourismus ist für Dresden einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren, der jedoch – und das belegt die Studie eindeutig – weit mehr als nur Branchen wie die Hotellerie oder Gastronomie betrifft. Kulturelle Einrichtungen, der Einzelhandel, aber auch andere Dienstleistungen wie öffentliche und private Verkehrsunternehmen profitieren", sagt Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH.

Beim Handel kommen 29% der Tagesausgaben an (pro Besucher 28.16 Euro), bei den Hotels, Pensionen etc. 23% (22.13 Euro pro Besucher), für Essen und Trinken werden 21% ausgegeben (20.02 Euro), für Führungen und Eintrittsgelder 17% (16.72 Euro) und für Transport/Mobilität 7% (6.78 Euro).

Touristen bringen Dresden Brutto-Umsätze von 987.9 Millionen Euro. Und auch die Bedeutung des Tourismus für Arbeitsmarkt und Einkommen ist nicht hoch genug einzuschätzen. Das Einkommen entspricht dabei nahezu 20'000 Vollzeitarbeitsplätzen.

Durchschnittlich gibt jeder Gast pro Tag in Dresden 97.23 Euro aus, wobei die Übernachtungsgäste mehr Geld ausgeben als die Tagesgäste. An der Spitze liegt jedoch die Gruppe der "Übernachtungsgäste in bezahlten Unterkünften" mit rund 167 Euro pro Person.

Bei Privatbesuchern in bezahlten Unterkünften fliesst der höchste Anteil der Gesamtausgaben in die Übernachtung (35%); so auch bei den Geschäftsreisenden mit Übernachtung (44%). Privatbesucher in unbezahlten Unterkünften (bei Verwandten und Bekannten) geben am meisten für Shopping aus (37%), wie auch die privaten Tagesgäste mit 47%. Geschäftliche Tagesgäste wiederum geben den höchsten Anteil ihrer Ausgaben für Essen und Trinken (38%) aus.

Die Studie hat die Vermutung widerlegt, dass Gäste, die privat übernachten, das eingesparte Geld für andere Dienstleistungen wie Kultur oder Gastronomie ausgeben: Während Privatpersonen in bezahlten Unterkünften durchschnittlich rund 108 Euro pro Tag ausgeben (ohne Übernachtungskosten), geben Privatpersonen in unbezahlten Unterkünften nahezu nur die Hälfte aus, rund 59 Euro.

Der Tourismus ist für Dresden einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren mit Strahlkraft in die unterschiedlichsten Bereiche, schafft Arbeitsplätze und damit Einkommen und stärkt nicht zuletzt den Standort insgesamt – als Reise-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort.

In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden ist der Tourismus eine grosse Wirtschaftskraft.


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