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23.11.2012

900 Betriebsstätten mit 981 Profit Centers

Aktuelle Zahlen zum Basler Gastgewerbe

Im November 2012 gab es in Basel-Stadt 900 gastgewerbliche Betriebsstätten mit insgesamt 981 Profit Centers. Zwar wird der Gastronomiemarkt von kleinen Einheiten geprägt, doch der Anteil der Ketten, Systeme und Gruppen ist hoch. Obwohl mehr als drei von vier Lokalen individuell geführt werden, beträgt der Marktanteil der "Kleinen" nur etwa 50 Prozent.

Nur 19.2% der Basler Gastbetriebe verfügen über mehr als einen regelmässig geöffneten Gastraum. 32.5% der Betriebe verfügen über weniger als 41 Innenplätze und 12% der Betriebe haben mehr als 100 Plätze.

Die Gaststätten in Basel-Stadt verfügen über 1094 regelmässig geöffnete Räume mit 60'459 Innenplätzen. Mit Aussenbereichen und Plätzen in unregelmässig geöffneten Räumen dürfte die Kapazität des Basler Gastgewerbes bei über 100'000 Personen liegen.

200 Betriebe (22.2%) gehören zu einer Kette, einem System oder einem Unternehmen mit mehr als einer Betriebsstätte. Die Gruppenbetriebe verfügen zusammen über 287 regelmässig geöffnete Innenräume (26.2%) mit 21'200 Innenplätzen (35%).

Wegen der höheren Produktivität der Grossgastronomen ist davon auszugehen, dass der Marktanteil der Individualgastronomie nur noch 50 Prozent beträgt. Allerdings gehören von den erwähnten 200 Gruppenbetrieben nur 86 zur Markengastronomie im engeren Sinne – und selbst diese Betriebe werden oft von KMU betrieben, z.B. mit Franchisingverträgen.

Die häufigste Rechtsform im Basler Gastgewerbe ist nach wie vor die Einzelfirma (37.9%), gefolgt von der GmbH (29.7%) und der Aktiengesellschaft (23.5%). 3.3% der Betriebe werden von einer Genossenschaft geführt, 2.3% von einem Verein, 1.7% von einer Stiftung und 1.6% von einer Kollektivgesellschaft.

Das Hotel- und Gastgewerbe in Basel-Stadt beschäftigt 8300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon etwa 4600 im Vollzeit- und 3700 im Teilzeitpensum. Die Lohnsumme beläuft sich auf rund 380 Millionen Franken pro Jahr. Der Jahresumsatz beträgt circa 800 Millionen Franken; davon entfallen 180 Millionen auf die Beherbergung und 620 Millionen auf die Restauration.

In obigen Zahlen nicht enthalten sind die 270 Vereins- und Klubwirtschaften im Kanton, die rund 500 Gelegenheitswirtschaften pro Jahr sowie mehrere Hundert Detailhandels-, Take-Away- und Cateringbetriebe, die ebenfalls verzehrfertige Speisen und Getränke anbieten.

Verdrängungskampf wird härter

1995 gab es in Basel-Stadt rund 480 gastgewerbliche Betriebsstätten. 2009 waren bereits 868 - pro Jahr kamen also fast 28 Betriebe dazu. Die stürmische Phase war um die Jahrtausendwende. Zwar hat sich das Wachstum in den letzten drei Jahren auf durchschnittlich zehn Betriebe verlangsamt, doch unter den aktuellen Umständen ist das erstaunlich, denn der Gesamtumsatz dürfte eher abgenommen haben.

Das stärkste Wachstum in den letzten Jahren wiesen kleine Treffpunktlokale (insbesondere Café-Bars) und Imbisslokale auf, während die Zahl der bedienten Speiserestaurants und anderer Betriebstypen sich nur leicht veränderte.


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