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Wirteverband Basel-Stadt

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23.03.2013

Verdacht auf illegale Preisabsprachen

Grösstes Kartellverfahren in der Geschichte der deutschen Brauindustrie

Das Kartellamt der Bundesrepublik Deutschland ermittelt gegen zahlreiche Hersteller von Premiumbieren. Den Bierkonzernen drohen dreistellige Millionenstrafen, sollten illegale Preisabsprachen nachgewiesen werden.

Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" sind rund ein Dutzend Brauereien mit einem Marktanteil von insgesamt etwa 50 Prozent im Visier der Kartellwächter. Die Ermittlungen begannen offenbar bereits im ersten Halbjahr 2012.

Es geht um mögliche Preisabsprachen mit Wettbewerbern. Zu den Beschuldigten gehören laut "Focus" auch die internationalen Braukonzerne Carlsberg (Holsten, Astra) und AB-InBev (Becks, Franziskaner, Spaten, Löwenbräu), die Oetker-Gruppe (Radeberger, Jever) sowie die Familienunternehmen Erdinger, Bitburger, Krombacher und Warsteiner.

Das Bundeskartellamt hatte in den vergangenen Jahren wiederholt Kartellverstösse im deutschen Konsumgütermarkt aufgedeckt. Henkel, Beiersdorf, Procter & Gamle sowie 12 andere Drogerieartikel-Hersteller wurden zu Geldbussen in einer Gesamthöhe von 63 Millionen Euro verknurrt, weil sie an einem verbotenen Informationsaustausch über Rabatte und Preiserhöhungen teilnahmen.

Die Bussgelder gegen elf Süsswarenhersteller (u.a. Ritter, Haribo und Nestle) wegen verschiedener Verstösse summierten sich auf rund 60 Millionen Euro. Und von den Kaffeeröstern Tchibo, Dallmayr und Melitta verlangte die Behörde wegen verbotener Preisabsprachen Bussgelder von fast 160 Millionen Euro.

Die Vielfalt der deutschen Biere ist beeindruckend. Bei der Preisgestaltung geht es möglicherweise einheitlicher zu als erlaubt. Bild: Deutscher Brauer-Bund

Dossiers: Bier | Kartelle
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