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Wirteverband Basel-Stadt

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26.05.2014

Lügengeschichten um "Grüselbeizen"

Tote Maus auf dem Teller taucht auf der ganzen Welt auf

Seit geraumer Zeit ist ein gefälschtes Bild im Umlauf, mit welchem versucht wird, einzelnen Restaurants und Imbisslokalen massiv zu schaden. Hetzkampagnen auf Social-Media-Plattformen sind leider keine Seltenheit.

Das Foto ist mehr als ein Jahr alt, zeigt eine tote Maus auf einem Teller und wurde – soweit verfolgbar – erstmals in Zusammenhang mit einem Restaurant in New York auf Facebook gepostet. Weltweit wurde das Bild seither mehrmals verwendet, wobei es immer in Zusammenhang mit asiatischen Speiselokalen gebracht wird.

Der Geschäftsführer eines Basler Restaurants war entsetzt, als er das Bild sah, wurde aber skeptisch, als behauptet wurde, eine seiner Mitarbeiterinnen habe erklärt, so etwas könne vorkommen. Er hat auf dem Web recherchiert und herausgefunden, dass es ähnliche Geschichten auch über Restaurants in Deutschland und anderswo gibt.

Kürzlich gab es einen Fall in Bern, da wurde auf Tripadivsor ein Foto mit Haaren und Kakerlaken publiziert. Das abgebildete Gericht sowie der Teller gehörten aber gar nicht zum beanstandeten Betrieb. Offenbar kommen solche Hetzkampagnen regelmässig vor. Gut möglich, dass dahinter entlassene Mitarbeiter oder eifersüchtige Konkurrenten stecken.

Verleumdungsversuche gab es schon in den 1960er-Jahren. In fast allen Schweizer Städten gab es die Geschichte mit dem Katzenfutter in den Frühlingsrollen. Heute begünstigt Social Media die rasche Verbreitung solch widerlicher Lügen.

Eine gemeine Kampagne gegen asiatische Restaurants kann zu Umsatzeinbussen in den betroffenen Betrieben führen.



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