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Wirteverband Basel-Stadt

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21.12.2015

Raus aus der Commodity-Ecke!

Internationalisierung der Agrarmärkte schreitet voran

Die WTO-Ministerkonferenz bekräftigt, dass Exportsubventionen abgebaut werden sollen. Die Internationalisierung der Agrarmärkte schreitet somit voran. Die Akteure der schweizerischen Agrar- und Ernährungswirtschaft kommen nicht umhin, neue Produkte zu entwickeln. Auch die Politik ist gefordert: Sie muss den Weg der marktwirtschaftlichen Erneuerung konsequent einfordern und begleiten.

Die WTO-Ministerkonferenz in Nairobi bekräftigt, dass Exportsubventionen und ähnliche Massnahmen abgebaut werden sollen. Die Massnahmen sollen bis 2020 ganz abgeschafft werden. Das betrifft auch das schweizerische "Schoggigesetz". Die Internationalisierung der Agrarmärkte schreitet somit voran.

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben schmerzlich aufgezeigt, dass schwach positionierte Produkte aus den Märkten verdrängt werden. Das erklärt zu einem grossen Teil die schwierige Situation in vielen Landwirtschafts- und Verarbeitungsbetrieben.

Die Akteure der schweizerischen Agrar- und Ernährungswirtschaft kommen nicht umhin, ihr Marktprofil weiter zu schärfen und neue Märkte im In- und Ausland zu erschliessen. Bei der Bewältigung dieser grossen Herausforderungen sind alle Stufen der Wertschöpfungskette gleichermassen gefordert.

Aufgabe der Politik ist es, den Kurs aufzuzeigen und ihn auch zu halten, für gute Rahmenbedingungen zu sorgen und die Entwicklungen zu flankieren. Die IG Agrarstandort Schweiz (IGAS) teilt insoweit die Lagebeurteilung und den grundsätzlichen Optimismus der Branchenorganisation Milch (BOM) und begrüsst deren Absicht, eine Mehrwert- und Qualitätsstrategie für den Milchsektor zu erarbeiten.

Die IGAS ist überzeugt, dass die gesamte Agrar- und Ernährungswirtschaft Innovationskraft und Wertschöpfung nur auf diese Art und Weise halten kann. Sie erachtet eine Rückkehr zu mehr Marktschutz und -intervention als Sackgasse, selbst wenn sie im Rahmen der bestehenden Zollobergrenzen der WTO erfolgt. Gerade die Landwirtschaft würde eine spätere Umkehr umso teurer bezahlen müssen.

Der Weg der marktwirtschaftlichen Erneuerung, welcher mit dem agrar-politischen Paradigmenwechsel der 1990er-Jahre (Abgeltung gemeinwirtschaftlicher Leistungen mittels Direktzahlungen, Ausrichtung der landwirtschaftlichen Produktion auf Nachhaltigkeit und Markt) eingeleitet wurde, ist konsequent weiterzugehen.


 

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