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19.01.2017

Kasernensanierung: Positive Argumente auch für Wirte

Gastbeitrag von Philipp Cueni, Präsident von «Pro Kasernenareal»

Endlich etwas tun, positiv denken statt verhindern: Die Sanierung der Kaserne bietet eine tolle Chance. Auch für die Gastronomie und das Gewerbe.

Natürlich geht es bei der Vorlage zur Sanierung der Kaserne nicht nur um Gastronomie und Gewerbe. Aber auch! Im sanierten Hauptbau der Kaserne sollen zwei neue Gastrobetriebe einziehen können, ein Restaurant und eine Bar im Turm. Und bei der bestehenden Buvette am Rhein sollen die Container ins Gebäude integriert werden. Also weitere Möglichkeiten für Wirte – und neue Angebote für die Gäste. Das wären übrigens keine «staatlichen Restaurants», wie falsch behauptet wird, sondern der Kanton verpachtet zu normalen Bedingungen – wie etwa im Volkshaus oder im Kunstmuseum usw.

Sind die neuen Betriebe eine schädliche Konkurrenz für die Gastro-Anbieter in der Umgebung? Im Gegenteil! Tolle Angebote machen die Gegend der Kaserne attraktiv, beleben und bringen deshalb allen Anbietern mehr Gäste. Das zeigt auch die jüngere Erfahrung: Rund um die Kaserne sind in letzter Zeit neue Gastrobetriebe entstanden, und sie laufen gut. Auch Hoteliers und Wirte aus der Umgebung zeichnen übrigens im Ja-Komitee.

Wer die Gegend kennt weiss: Am Abend, am Wochenende ist der Hauptbau der Kaserne bisher ein toter Klotz. Mit der Sanierung wird keine Kundschaft vertrieben, sondern im Gegenteil Kundschaft angezogen – auch für die umliegenden Lokale. Ich persönlich finde: Die Wirteszene sollte neue Initiativen im Gastrobereich nicht bremsen, sondern im Sinne eines liberalen Gewerbes ermöglichen.

Die Gegend um die Kaserne boomt mit neuen Gewerbebetrieben: Neue Modelabels, Cafés, Handwerksbetriebe, Ateliers für Grafik oder Architektur, usw. Das tut dem Quartier gut. Ein sanierter Hauptbau der Kaserne, mit Quartier-Institutionen, mit Angeboten aus Kreativgewerbe und Kultur, wird in diesem aufstrebenden Quartierteil als willkommene Ergänzung begrüsst.

Es gibt viele falsche Behauptungen zum Sanierungsprojekt. Richtig ist: Die Fassade wird so erhalten wie bisher, es gibt kein Loch durch den Hauptbau. Alle bisherigen Nutzer haben feste Zusicherungen bleiben zu können – das Tattoo sowieso. Von einer «Gefährdung» des Tattoos kann keine Rede sein –die Vorlage des Grossen Rates definiert für das Tattoo sogar Extra-Lösungen. Ebenfalls falsch ist die Behauptung, die Langschiffe der Wasserfahrer – welche auch bleiben können – hätten keinen Platz mehr. Das Gegenteil ist richtig.

Ja – die Sanierung des Hauptbaus, den alle erhalten wollen, kostet. Sanieren ist teuer, und niemand kann sagen, wie das billiger realisiert werden könnte: Erdbebensicherheit, Brandschutz, Renovation der Sandsteinelemente, Energiesanierung, Strom- und Wasserleitung – alles seit 50 Jahren vernachlässigt. Und deshalb kostet das etwas. Immerhin kann man sagen, dass diese notwenigen Arbeiten dem Gewerbe wieder Aufträge bringen.

Ein Ja ist eine Chance, damit die Kaserne mit tollen Angeboten ein Haus und ein Treffpunkt für alle wird.

Philipp Cueni
Präsident von «Pro Kasernenareal»


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