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Wirteverband Basel-Stadt

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30.04.2019

Das Ende von Standardzimmern

Studie empfiehlt massgeschneiderte Zusatzleistungen

Standardzimmer werden zunehmend verschwinden. In Zukunft werden Hotelzimmer nach individuellen Bedürfnissen und Wünschen gebucht werden. Das sagt eine Studie von Amadeus und IHG voraus.

Die Untersuchung «Drivers of Change in Hospitality» von Reisetechnologie-Anbieter Amadeus und IHG prophezeit das Ende der traditionellen Zimmerkategorien. Künftig sollen Gäste ihre Zimmer individuell zusammenstellen können. Der Abschied von standardisierten Zimmern bezeichnen die Studienautoren als «wegweisenden Trend».

Vielleicht wollen Gäste ihren Schreibtisch gegen eine Yogamatte tauschen, ihre eigenen Inhalte auf dem Fernseher im Zimmer streamen oder das ganz bestimmte Zimmer im dritten Stock mit der Aussicht buchen, die ihnen schon immer gefallen hat. Genau dies werde künftig möglich sein, heisst es in der Studie.

Die Konsumenten seien daran gewöhnt, bei Musik, Mode und Reisen «genau das zu kaufen, was sie wünschen und brauchen». Hotelunterkünfte, die bisher in einer standardisierten Weise gebucht werden, müssten sich anpassen. Weltweit geben 61 Prozent der Reisenden an, Hotels vorzuziehen, deren Angebot massgeschneiderte Zusatzleistungen bietet.

Buchungen nach Produktattributen werden der Normalfall sein. Die Gäste könnten dann individuelle Merkmale ihres Zimmers auswählen, so die Studienautoren. Ausserdem sollen sich neue Verkaufsmodelle durchsetzen, bei denen Gäste nicht Zimmer pro Nacht buchen müssen, sondern ganz individuell für den von ihnen benötigten Zeitraum.



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