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Wirteverband Basel-Stadt

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15.11.2019

Raphael Wyniger mit «Prix Bâlence» ausgezeichnet

Unterhaltsame Feier mit zahlreichen Gästen

Zur Verleihung des Prix Bâlence 2019 konnte «Gruppe23»-Präsidentin Lucie Trevisan im «Set Hotel by Teufelhof» rund 60 Gäste begrüssen, unter ihnen der Basler Wirtschaftsdirektors Christoph Brutschin und Tourismusdirektor Daniel Egloff sowie viele Persönlichkeiten aus dem Hotel- und Gastgewerbe.

«Es ist leider eine Tatsache, dass unternehmerische Anliegen in öffentlichen Diskussionen und bei politischen Entscheiden zu wenig berücksichtigt werden», leitete Präsidentin Lucie Trevisan die Preisverleihung ein.

Drei Zahlen machen die Bedeutung der KMU-Wirtschaft für die Schweiz deutlich: 99% der Firmen sind KMU, sie beschäftigen 66% der Arbeitnehmenden und bilden 80% der Lernenden aus. Darum gelte es im Interesse der gesamten Bevölkerung, Sorge zu ihren Anliegen zu tragen und gute Rahmenbedingungen zu bieten.

Dies deutlich zu machen ist das Ziel der «Gruppe23», einer Vereinigung, deren Name – wie die Präsidentin betonte – nicht etwa auf einen Geheimbund mit 23 eingeschworenen Mitgliedern hindeutet, sondern in der simplen Tatsache begründet ist, dass sich die Initiantinnen und Initianten zum Kickoff in einem Sitzungszimmer des Gewerbeverbandes an der Elisabethenstrasse 23 getroffen haben.

Die «Gruppe23» will die Bedeutung des Unternehmertums aufzeigen und positive Beispiele hervorheben. Christoph Brutschin, Vorsteher des kantonalen Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt beglückwünschte die «Gruppe23» im Namen des Regierungsrates zu ihren Zielen und ihren Aktivitäten: «Sie sind damit auf dem richtigen Weg und stossen bei der Regierung und in der Verwaltung auf offene Türen».

In ihrer Laudatio hielt Lucie Trevisan fest, dass Unternehmerinnen und Unternehmer dieses Bekenntnis seitens der Regierung sehr wohlwollend zur Kenntnis nehmen. Gute Beispiele von engagierten Persönlichkeiten gebe es viele.

Leidenschaft für das Unternehmertum und seine Betriebe ist beim diesjährigen Gewinner des «Prix Bâlence» unübersehbar. Angefangen hat alles vor ziemlich genau zehn Jahren, als Raphael Wyniger den Teufelhof übernommen hat. Seither hat er äusserst erfolgreich ein Unternehmen aufgebaut, welches eine Cateringfirma, acht Restaurants, drei Hotels, ein Theater, eine Brauerei, einen Weinladen sowie zwei Bars und eine eigene Spirituosenmarke umfasst.

«Das Wachstum ist nie einziges Ziel, sondern die natürliche Konsequenz aus diesen Anstrengungen. Man muss die Chancen packen, wenn sie sich ergeben, auch wenn man selbst vom Tempo überrascht ist», sagt Wyniger dazu.

Neben Leidenschaft sind Risiko- und Einsatzbereitschaft sowie Beharrlichkeit wichtige Erfolgsfaktoren für Unternehmerinnen und Unternehmer. Und sie müssen Teamplayer sein. Und noch ein weiteres Merkmal gibt es, und auch über das verfügt Raphael Wyniger: Ausdauer.

Bei ihm zeigt sich die nicht nur im erfolgreichen Aufbau der Wyniger-Gruppe sondern auch in sportlicher Hinsicht, wie er im vergangenen Monat eindrücklich bewiesen hat, als der den Chicago-Marathon in 3 Stunden und 10 Sekunden absolvierte und damit unter mehr als 40‘000 Teilnehmenden den 3309. Rang belegte. Eine Leistung, von der das Publikum mit hörbarer Achtung und Applaus Kenntnis nahm.

Als Preis erhält der «Bâlence»-Gewinner eine von der Designerin Simone Schnee gestaltete Holzskulptur, welche die Balance symbolisiert, die erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer zwischen allen Anforderungen finden müssen.

Im anschliessenden Talk mit dem Basler Tourismusdirektor Daniel Egloff erzählte Raphael Wyniger über seine Motivation und seinen Werdegang. Gefragt nach den Erfolgsfaktoren, die erfolgreiche Unternehmen ausmachen, nannte er drei Punkte: Den Standort, ein darauf abgestimmtes individuelles Konzept und die Mitarbeitenden.

Von «Copy-Paste-Konzepten» hält er nichts und die Wertschätzung für die Leistung des Teams beurteilt er als ein für jeden Betrieb entscheidendes Kriterium für den Erfolg. Wer die sympathische und authentische Persönlichkeit von Raphael Wyniger kennenlernt, wird sie schätzen und verstehen, warum er Erfolg hat.

Beim Apéro zeigten sich die Gäste durchwegs begeistert vom Preisträger und seinem neuen Set-Hotel, welches auf einem Rundgang besichtigt werden konnte. Alt-Grossratspräsident Patrick Hafner sagt: «Es ist wichtig, dass gute Unternehmer gewürdigt werden und dass es dafür Auszeichnungen wie den Prix Bâlence gibt.»

Der ehemalige Hotelleriesuisse-Direktor Christoph Juen ist überzeugt: «Solche Konzepte begeistern genauso wie die spürbare Leidenschaft für das eigene Unternehmen. Raphael Wyniger hat den Preis absolut zurecht erhalten.»

Der diesjährige Preisträger Raphael Wyniger mit Lucie Trevisan, Präsidentin der Gruppe23. Bild: Philip Karger



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