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Wirteverband Basel-Stadt

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20.06.2008

Alkoholkonsum steigt mit dem Alter

Massnahmen des Bundes zielen in die falsche Richtung…

Herr und Frau Schweizer trinken immer weniger Alkohol. In den letzten zwanzig Jahren hat der Konsum pro Kopf um 23 Prozent abgenommen. Je älter die Konsumenten sind, desto regelmässiger trinken sie alkoholische Getränke. Junge Leute trinken weniger Alkohol, aber anfälliger auf übermässiges Trinken.

Gewisse Kreise wollen uns einreden, es werde immer mehr getrunken. Tatsache ist jedoch, dass der Pro-Kopf-Verbrauch von reinem Alkohol seit 1985 von gut elf auf acht Liter im Jahr sank. Stark rückläufig waren sowohl Spirituosen (minus 25 Prozent) als auch Wein (minus 21 Prozent) und Bier (minus 18 Prozent).

Eine Untersuchung des Instituts Erasm im Auftrag der Schweizerischen Vereinigung der Markenspirituosen zeigt, dass junge Menschen anfälliger auf übermässiges Trinken sind, vor allem am Wochenende. Mengenmässig konsumiert die Altersgruppe zwischen 18 und 24 jedoch lediglich elf Prozent. Knapp vierzig Prozent geht auf die Gruppe der 35- bis 54-Jährigen, gefolgt von den 55- bis 74-Jährigen mit 36 Prozent. Der Alkoholkonsum steigt mit zunehmendem Alter, er findet jedoch regelmässiger verteilt und vermehrt in Form von Wein statt.

Die Studie zeigt sieben Konsummuster zwischen Übermass und Mass, zwischen wirkungs- und genussorientiert. Rund 80 Prozent der erwachsenen Bevölkerung geniesst wöchentlich alkoholische Getränke. Von den drei Gruppen mit der stärksten Tendenz zum täglichen Konsum weisen zwei das Durchschnittsalter 45 Jahre auf und trinken vorwiegend zuhause. Die dritte Gruppe umfasst jüngere Konsumenten von durchschnittlich 32 Jahren, die hauptsächlich ausser Haus trinken.

Mit Rundumschlägen wie dem "Nationalen Programm Alkohol" lassen sich keine Präventionsziele erreichen. Ein Verkaufsverbot für alkoholische Getränke zwischen 21 und 7 Uhr ist nutzlos. Störend ist auch die Unterscheidung des Gesetzgebers zwischen Spirituosen und anderen alkoholischen Getränken, ist doch das Gefährdungsrisiko nicht grösser als bei Bier und Wein. Nur ein Sechstel des gesamten Alkohols wird in Form von Spirituosen konsumiert.


 

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