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Wirteverband Basel-Stadt

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25.03.2008

Essverhalten in der Schweiz

Dilemma zwischen Wunsch und Wirklichkeit…

Die Studie "Food Consumption 2008" der Universität St. Gallen beschreibt das Ess- und Verzehrverhalten in der Schweiz, zeigt wesentliche Veränderungen auf und benennt Konsumtrends. Das Wachstum des Ausserhaus-Konsums findet vor allem an den Verkaufstheken von Supermärkten und Lebensmittelfachgeschäften statt.

Die Befragung von gut tausend zufällig ausgewählten Teilnehmern in neuen Städten ergab, dass sich das Dilemma zwischen Wunsch und Wirklichkeit ausweitet: Wohl scheinen sich 72% der Befragten der Bedeutung der Ernährung bewusst zu sein und stufen sie als sehr wichtig oder wichtig ein (2005 waren es 68%), doch gleichzeitig sank die Zufriedenheit mit der Ernährung von 73% auf 69%. Das gestiegene Ernährungsbewusstsein fordert Industrie, Handel und Gastronomiebetriebe auf, sich mit den Convenience-Produkten auseinanderzusetzen. Deren Image hat 2008 nach der im Jahr 2005 festgestellten positiven Entwicklung einen Rückschlag erlitten.

Für die Forscher des Instituts für Marketing und Handel der Uni St. Gallen ist das Thema Ernährung die zentrale gesellschaftliche Herausforderung im kommenden Jahrzehnt, denn das veränderte Ernährungsverhalten führe zusammen mit Bewegungsmangel zu einer starken Zunahme von Übergewicht in Westeuropa. Die meisten Konsumenten erkennen als Hauptursache für eine Fehlernährung die eigene Disziplinlosigkeit. Erschwert wird diszipliniertes Essverhalten durch die kürzeren Pausenzeiten.

Zwar dominieren immer noch die Bedürfnisse "gesund essen" und "genussvoll essen" mit 65%, doch ist "schnell essen" auf dem Vormarsch. Schnelligkeit ist für 21% der Befragten ein wichtiges Bedürfnis (2005 waren es 17%). Die Beschleunigung unseres Lebens wird durch den kontinuierlichen Rückgang der Verpflegungszeiten eindrücklich dokumentiert. Für das Frühstück wenden Herr und Frau Schweizer durchschnittlich nicht einmal mehr sieben Minuten auf (minus 0.6 Minuten). Das Mittagessen dauert 19.6 Minuten (minus 0.6 Minuten), das Nachtessen noch 23.2 Minuten (minus 1.2 Minuten).


 

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