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24.01.2026
SVP-Grossräte fordern Shuttle-Service und Entlastungen
10 Wochen lang kein Tram zwischen Barfi und Schifflände
Wegen Bauarbeiten fahren im Sommer zehn Wochen lang keine Trams durch die Grossbasler Innenstadt. Die Basler SVP-Grossräte Lukas Faesch und Joël Thüring fordern den Regierungsrat in Vorstössen auf, einen Shuttle-Service zwischen Barfüsserplatz und Schifflände einzurichten und weitere Massnahmen zu ergreifen, die den betroffenen Innenstadtgeschäften helfen.
Vom 29. Juni bis 6. September 2026 wird der Trambetrieb zwischen Barfüsserplatz und Schifflände vollständig eingestellt. Der Regierungsrat hielt in einer mündlichen Antwort auf eine Interpellation von Joël Thüring fest, dass während dieser Zeit mit einer geringeren Besucherfrequenz in der Innenstadt zu rechnen sei und der beliebte Stadtmarkt voraussichtlich nur reduziert stattfinden könne.
Gleichzeitig beschränkt sich, ebenfalls gemäss mündlicher Stellungnahme des Regierungsrates, die angekündigte Ersatzmassnahme auf die Prüfung eines Transportangebots für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Seither wurden keine weiteren konkreten Massnahmen kommuniziert oder umgesetzt, insbesondere kein Ersatzangebot.
«Angesichts der Länge der Tramsperrung, der Bedeutung der betroffenen Achse sowie der absehbaren Auswirkungen auf Gewerbe, Markt und Innenstadtbesuche ist es angezeigt, dass der Regierungsrat über eine blosse Prüfung hinausgeht und ein verbindliches Ersatzangebot realisiert», schreiben Lukas Faesch und Joël Thüring in einem Anzug, den sie gemeinsam einreichten.
Die Anzugsteller betonen, dass sie nicht die Bauarbeiten selbst in Frage stellen, sondern das Ziel verfolgen, den Regierungsrat zum Handeln zu verpflichten. Ein zeitlich befristeter Shuttle-Service entlang der bisherigen Tramachse stelle eine verhältnismässige und praktikable Massnahme dar, um die Erreichbarkeit der Innenstadt während der Bauphase sicherzustellen.
Auswirkungen auf das Gewerbe abfedern
In einem weiteren Anzug fordern Faesch und Thüring «pragmatische und rasch umsetzbare flankierende Massnahmen», um die Auswirkungen auf Gewerbe und Markt abzufedern. Die Erfahrungen rund um Grossanlässe hätten gezeigt, dass die Verwaltung bei entsprechendem Auftrag und klarer Priorisierung Bewilligungs- und Umsetzungsprozesse erheblich beschleunigen könne.
Betriebe entlang der betroffenen Achse sowie in angrenzenden Gassen und Strassen sollen beispielsweise verkürzte Bearbeitungsfristen, eine priorisierte Behandlung von Bewilligungsgesuchen oder gar ein Verzicht auf gewisse Bewilligungsverfahren gewährt werden.
Hierbei denken die Anzugssteller vor allem an eine erweiterte oder flexiblere Aussenbewirtschaftung, temporäre Nutzungen des öffentlichen Raums, mobile Bauten, Verkaufsstände oder Aktionsflächen, vereinfachte Signaletik-, Werbe- oder Informationsmassnahmen, kleinere Anlässe oder belebende Aktionen im öffentlichen Raum.
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Bild: Städtebau & Architektur / Carsten Fiedler
Dossier: Baustellen
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