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01.06.2026

«Go Basel Go» reicht Initiative ein

Innenstadt-Verkehrsführung auf der politischen Agenda

Das Initiativkomitee von «Go Basel Go» reicht am 3. Juni 2026 die Volksinitiative für eine attraktivere, lebendigere und wirtschaftlich stärkere Basler Innenstadt ein. Die Übergabe findet um 12 Uhr im Rathaus Basel statt.

«Über 4000 Unterschriften in kurzer Zeit sind ein starkes Zeichen: Die Bevölkerung wünscht sich eine Innenstadt mit mehr Lebensqualität und mehr Raum für Menschen», kommentiert Moritz Suter, Mitglied des Initiativkomitees und Vorstands.

Die breite Unterstützung zeigt: Viele Menschen vermissen eine Innenstadt, die für Bevölkerung, Gewerbe, Gastronomie und Tourismus gleichermassen funktioniert. Mit der Volksinitiative «Go Basel Go» soll die Basler Innenstadt langfristig aufgewertet und neu gedacht werden – mit mehr Grünflächen, mehr Aufenthaltsqualität und mehr Raum für Menschen.

Gleichzeitig soll Basel als lebendige Wirtschafts-, Kultur- und Begegnungsstadt gestärkt werden. «Wir wünschen uns eine Innenstadt, in der man sich gerne aufhält», unterstreicht Moritz Suter stellvertretend für das Initiativkomitee.

«G Basel Go» fordert die Regierung und Parlament auf, die Sommer-Baustelle am Marktplatz nicht als temporäre Ausnahme zu behandeln, sondern als Chance, neue Mobilitäts- und Innenstadtkonzepte konkreter zu testen.

Die aktuelle Situation rund um den Marktplatz verdeutliche exemplarisch, dass Basel jetzt die Chance habe, über neue Lösungen für die Innenstadt nachzudenken. Durch den temporären Wegfall der Tramhaltestelle entstünden neue Möglichkeiten für sicherere und effizientere Verkehrsführungen.

«Go Basel Go» schlägt vor, die aktuellen Erfahrungen als Ausgangspunkt für ein modernes Shuttlebus-System in der Innenstadt zu nutzen. «Jetzt braucht es den Mut, die Erfahrungen aus der Sommer-Baustelle am Marktplatz nicht einfach wieder rückgängig zu machen, sondern daraus konkrete Verbesserungen für die Innenstadt abzuleiten» sagt Michael Hug, Präsident des Initiativkomitees.

Die Initiative fordert unter anderem Aufenthaltszonen mit Grünflächen und Brunnen, Raum für Boulevardgastronomie und urbanes Leben, eine clevere und zeitgemässe Verkehrsführungen sowie eine attraktive Innenstadt mit mehr Erlebnisqualität

Aus Sicht des Initiativkomitees wurde die Diskussion über die Zukunft der Innenstadt in Basel in den letzten Jahren zu defensiv geführt. Basel dürfe bei der Entwicklung seiner Innenstadt nicht stehen bleiben.

«Wenn Basel international attraktiv bleiben will, muss die Innenstadt mehr sein als ein Transitort», sagt Michael Hug weiter. «Die Menschen wollen Orte, an denen man gerne bleibt, sich begegnet und die Stadt erlebt.»

Mit der Einreichung der Initiative beginnt nun die politische Debatte über die Zukunft der Basler Innenstadt. «Go Basel Go» kündigt an, die Diskussion weiterhin aktiv mit konkreten und konstruktiven Ideen begleiten zu wollen.

Visualisierung: go-basel-go.ch


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