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Wirteverband Basel-Stadt

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10.09.2009

Etikettenschwindel bei Bio-Limonaden

Künstliche Geschmacksstoffe im Kreuzfeuer der Kritik

"Natürliche" Inhaltsstoffe in Bio-Limonaden sind meistens künstlich. Das prangert die Verbraucherrechtsorganisation Foodwatch an.

Die Konsumentschützer werden dem Carlsberg-Konzern Etikettenschwindel bei seinem Bio-Getränk "Beo" vor. Die Brause wird als "Bio-Erfrischung" aus "rein natürlichen Zutaten" und ohne "künstliche Zusätze" beworben und richtet sich laut Hersteller an Kunden, denen ein "verantwortungsbewusster Umgang mit unseren Ressourcen am Herzen liegt".

Nun hat Foodwatch auf der Website abgespeist.de eine ausführliche Kritik an Beo veröffentlicht. Wörtlich heisst es dort: "Tatsächlich stecken jedoch nur 5.5 Prozent 'bio' in der Brause – und zwar in Form von Zucker und Gerstenmalzextrakt." Die Sorte "Heimat Apfel & Birne" enthalte weder biologisch noch konventionell angebaute Früchte. Für den Fruchtgeschmack sorgen laut Foodwatch nicht näher definierte natürliche Aromen und Zusatzstoffe.

Laut Anne Markwardt von Foodwatch gibt es auch bei Bio Etikettenschwindel: "Gerade im boomenden Segment der Biolimonaden treibt es mancher Hersteller besonders dreist." Ein bisschen Bio-Zucker und Bio-Malz würden aus einer Brause noch kein "nachhaltiges" Getränk machen.

Auch andere Hersteller, z.B. Sinalco oder Warsteiner, vertreiben "natürliche" oder "biologische" Limonaden. Die Bio-Verordnung der EU erlaubt die Verwendung von Zusatzstoffen und "natürlichen Aromen". Diese müssen nicht aus der Frucht stammen, die auf der Packung steht. Sie werden meist mit Hilfe von Bakterien und Pilzen gewonnen und enthalten zusätzliche Stoffe wie Alkohole oder modifizierte Stärken.

Auch der Öko-Pionier "Bionade" verwendet künstliche Geschmacksstoffe, hat aber den Verbraucherschützern gegenüber Besserung gelobt. Langfristig sollen die Aromen aus biologischem Anbau stammen.


 

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