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Wirteverband Basel-Stadt

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27.02.2010

Liegt Ziegenfleisch im Trend?

In den USA steigt der Konsum an

Ziegen liefern nicht nur den Rohstoff für guten Käse. In den Vereinigten Staaten schätzen immer mehr Menschen auch das Fleisch der genügsamen Tiere. Noch weiss niemand so recht, ob sich da ein neuer Trend entwickelt.

Bis jetzt verkaufen nur wenige Supermärkte Ziegenfleisch – und wenn, dann vor allem gefrorene Importware aus Neuseeland. Die hochautomatisierten Schlachthäuser in Amerika sind nicht für Ziegenschlachtungen eingerichtet.

Ziegenfleisch ist auch deshalb nicht ganz einfach zu finden, weil die Tiere vor allem auf kleinen Bauernhöfen gehalten werden. In Kalifornien haben aber einige Ranchers angefangen, die Ziegenhaltung zu kommerzialisieren. Gerichte wie "Pappardelle con capretto" (Nudeln mit Gitzifleisch) oder "Birria de Jalisco" (ein mexikanischer Ziegeneintopf) tauchen zunehmend auf Restaurantkarten auf.

Es sind vor allem Immigranten, die das Ziegenfleisch populärer machen. In der Karibik, in Lateinamerika und in Teilen Südasiens ist Ziegenfleisch nämlich sehr verbreitet. Angeregt durch Medienberichte, interessieren sich nun aber auch immer mehr Amerikaner für Ziegenfleisch, unter anderem weil dieses weniger Cholesterol und gesättigte Fettsäuren hat.

Und in der Schweiz?

Zwar gibt es in der Schweiz sehr viele Ziegen, doch macht deren Fleisch nur einen verschwindend kleinen Teil des gesamten Fleischkonsums aus. Pro Kopf werden jährlich nur gerade 90 Gramm Ziegenfleisch verzehrt. Bekannt ist vor allem das Ostergitzi, doch in der Zentralschweiz, im Tessin und einigen anderen Gegenden gibt es weitere Spezialitäten aus Ziegenfleisch.

Der Trend zu regionalen Produkten und die Rückbesinnung auf die Küche der Vorfahren könnten zusammen mit dem Gesundheitsbewusstsein und der Experimentierfreude der Konsumenten dazu führen, dass der Konsum von Ziegenfleisch sich schon bald deutlich erhöht.


 

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