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Wirteverband Basel-Stadt

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15.05.2014

Alleinstellungsmerkmale entwickeln

Agrarmarktöffnung muss vorbereitet werden

Der Bundesrat hat seinen Bericht über die Öffnung der sogenannten weissen Linie bei der Milch vorgestellt. Die internationalen Entwicklungen zeigen, dass die Öffnung der Märkte weitergeht. Deshalb braucht es einen intensiven Dialog auf allen Stufen der schweizerischen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Geeignete Rahmenbedingungen sind vorzubereiten und Alleinstellungsmerkmale gegenüber der ausländischen Konkurrenz zu entwickeln.

Der Bundesrat hat seinen Bericht über die Öffnung der sogenannten weissen Linie bei der Milch vorgestellt. Er liefert eine sachliche Analyse der Chancen und der Kosten eines solchen Öffnungsschrittes, lässt die politische Umsetzung in Anbetracht der übergeordneten europapolitischen Fragen noch offen.

Die Öffnung der internationalen Märkte geht weiter: Die EU verhandelt mit den USA über ein umfassendes Freihandelsabkommen. Die USA verhandeln sodann mit verschiedenen Pazifikstaaten ebenfalls über eine solche Partnerschaft.

Bundesrat Schneider-Ammann regt für die Schweiz ein Freihandelsabkommen mit Brasilien an und stösst dort auf offene Türen. Es braucht keine prophetischen Fähigkeiten, um zu erkennen, dass der Agrarbereich auch Teil dieser Entwicklung sein wird. Will die Schweiz auf den internationalen Märkten nicht diskriminiert werden, darf sie sich diesen Entwicklungen nicht verschliessen.

Für die schweizerische Agrar- und Ernährungswirtschaft bedeutet dies zweierlei: Auf der politischen Ebene sind Rahmenbedingungen und Strategien für offenere Märkte vorzubereiten. Es braucht einen intensiven Dialog auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette. Abschottung bedeutet auch für die Ernährungswirtschaft entgangene Chancen, sich innovativ weiterzuentwickeln und neue Märkte zu erschliessen.

Auf der Ebene des Marktes sind Alleinstellungsmerkmale gegenüber der ausländischen Konkurrenz zu entwickeln. Es fragt sich, wie sich die Branche mit ihren Verfahren und ihren Produkten von der ausländischen Konkurrenz abheben kann. Nur so wird sie in offenen Märkten bestehen können. Erfolgreiche Beispiele mit hochqualitativen Lebensmittelprodukten zeigen bereits heute, dass das möglich ist.

Die Interessengemeinschaft Agrarstandort Schweiz (IGAS) wird sich in diese Debatte einbringen und gute Rahmenbedingungen einfordern. Sie wird sich für faire Begleitmassnahmen einsetzen, damit die Branche den Übergang in offenere Märkte gut bewerkstelligen und die Marktanteile halten kann. Sie erwartet vom Bundesrat, dass die beiden Politikbereiche Agrarpolitik und Handelspolitik enger koordiniert werden.


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