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Wirteverband Basel-Stadt

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06.04.2009

Immer mehr Onlinebuchungen

Elektronische Hotelreservierungen steigen stark

Die deutschen Hoteliers verzeichneten im vergangenen Jahr überdurchschnittliche Zuwächse bei Zimmerreservierungen per Internet und elektronische Reservierungssysteme.

Für knapp 73 Prozent der Hoteliers stieg die Zahl der Buchungen über die eigene Website. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Marktforschungsinstitutes CHD Expert unter 221 Hotelbetrieben in ganz Deutschland hervor. Bei rund 81 Prozent der Befragten stieg auch die Zahl der Reservierungen über Buchungsportale und bei rund 58 Prozent die Zahl der Buchungen über Computer-Reservierungssysteme und globale Distributoren.

"Jedes fünfte Hotel erhält mittlerweise zehn Prozent der Buchungen über elektronische Wege”, erläutert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert. Zwölf Prozent der Hotels generieren sogar fast die Hälfte ihrer Reservierungen mit elektronischen Buchungskanälen.

Das Thema Onlinebuchungen wird immer wichtiger. Über 78 Prozent der Hoteliers rechnen damit, dass die Zahl der Reservierungen über die eigene Homepage in diesem Jahr steigen wird. Steigerungen bei Buchungen über Portale erwarten immerhin noch rund 70 Prozent der Befragten.

Bei den Buchungsportalen führt hrs.de das Feld deutlich an, vor allem bei den Geschäftsreisen. Für 59 Prozent der Befragten erbrachte der Kölner Dienstleister die meisten Buchungen im vergangenen Jahr. Bei rund 17 Prozent der Hoteliers war booking.com der wichtigste externe Umsatzbringer. Andere Buchungsportale wie hotel.de, hotels.com oder venere.com spielen meist eine kleinere Rolle, bringen aber auch Geschäft.


Und in der Schweiz?

Kürzlich publizierten Roland Schegg von der HES-SO Valais und Thomas Allemann von Hotelleriesuisse die Ergebnisse einer Umfrage zur Online-Buchung im Schweizer Hotelgewerbe. Beinahe zwei Drittel der befragten Hoteliers bieten auf ihrer Website die Möglichkeit der direkten Buchung an, tätigen über diesen Kanal jedoch durchschnittlich nur gerade 4% ihres Umsatzes. Unter Mitberücksichtigung anderer Plattformen wird ein Anteil von 12% des Umsatzes erreicht. 26% der Reservierungen erfolgen per E-Mail.

Aus der Studie geht hervor, dass Tourismusorganisationen sehr viele Buchungen entgegen nehmen. Das erklärt, warum rund 60% der befragten Hoteliers wünschen, dass ihr Verkehrsbüro einen aktiveren Verkauf betreibt. Die Plattform myswitzerland.com wird von 63% der Hotels als Buchungssystem verwendet, gefolgt von Datenbanken wie booking.com oder HRS.


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