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Wirteverband Basel-Stadt

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01.05.2009

Robuste Nachfrage nach Fleisch

Pro-Kopf-Konsum von Rindfleisch und Geflügel steigt…

Der Verbrauch an Fleisch aller Arten ist 2008 um drei Prozent gestiegen. Die Nachfrage ist auch mittelfristig robust: Der Pro-Kopf-Konsum hat in den letzten acht Jahren um 3.9 Prozent zugenommen. Die Wirtschaftskrise hat bis anhin keine tiefen Spuren im Fachhandel hinterlassen.

2008 lag der Pro-Kopf-Konsum von Fleisch mit 61.9 Kilogramm 3.9 Prozent höher als noch zu Beginn des Jahrtausends. Im europäischen Vergleich wird in der Schweiz aber relativ wenig Fleisch gegessen. Im durchschnittlichen Gesamtkonsum pro Kopf sind 8.5 Kilogramm an Fisch eingeschlossen. Ohne Berücksichtigung von Fischen und Krustentieren lag der Pro-Kopf-Konsum 2008 bei 53.4 Kilogramm, genau ein Kilogramm mehr als im Vorjahr.

Das Wachstum im vergangenen Jahr war vor allem dem Geflügelfleisch zu verdanken (+8.6%). Auch das Rindfleisch lag deutlich im Plus, hauptsächlich durch die Verarbeitung in Wurstwaren und Convenience-Produkten. Schweinefleisch (-0.8%) bleibt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 25.2 Kilogramm pro Person die deutlich wichtigste Sorte. Deutlich verloren haben die mengenmässig wenig bedeutsamen Fleischsorten Lamm, Ziege und Pferd.

Um mögliche Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise auf die Metzgerei-Fachgeschäfte abzuklären, führte der Schweizer Fleisch-Fachverband SFF in den letzten Tagen bei sechzig Metzgereien eine Befragung über das Konsumentenverhalten durch. 69% der Befragten konnten bisher noch keine Veränderung im Konsumentenverhalten beobachten, 31% hingegen schon.

Bei dem oft als günstigere Alternative genannten Geflügelfleisch registrieren 29% eine Zunahme und 4% eine Abnahme. Auch bei den Wurstwaren stehen keine signifikanten Veränderungen an. Immerhin 26% geben jedoch an, dass sich Cervelas und Bratwürste im Aufwind befinden. Bei 28% läuft Hackfleisch zurzeit besser.

Die gewerblichen Metzger geben sich auch im gedämpften Konjunkturumfeld optimistisch. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dürfte sich das über Jahre hinweg aufgebaute Vertrauen der Kunden in den Fachhandelskanal auszahlen.


 

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