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Wirteverband Basel-Stadt

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06.05.2010

Heftiges Verlangen

Konsumenten kaufen Pizza, weil sie Lust drauf haben

Weshalb entscheiden sich Konsumenten für Pizza? Die amerikanische Beratungsfirma Technomic befragte 1500 Personen und kam zum Schluss, dass der wichtigste Treiber die pure Lust ist. Aber auch die Bequemlichkeit und das Preis-Leistungs-Verhältnis spielen eine Rolle.

62 Prozent der Befragten gaben an, dass pures Verlangen der wichtigste Grund ist, Pizza zu essen. 25 Prozent der Konsumenten gaben als Motiv an, dass sie Pizza vor allem essen, weil sie zum Kochen manchmal zu bequem sind. Bei etwa einem Fünftel der Befragten haben der Verkaufspreis, Coupons und Promotionen den Kaufentscheid beeinflusst.

Die Umfrageresultate erschienen im "Pizza Consumer Trend Report" von Technomic. Die Studie will Betreibern und Herstellern helfen, Wachstumschancen zu erkennen und den Markt besser zu verstehen. Weitere interessante Ergebnisse:

93 Prozent der Befragten essen mindestens einmal pro Monat Pizza. Der amerikanische Durchschnittskonsument verzehrt fast drei Mal pro Monat Pizza!

Die Verbraucher essen Pizza öfters daheim als noch vor zwei Jahren. 81 Prozent der Amerikaner kaufen Tiefkühl-Pizza (2008 waren es nur 74 Prozent).

Die qualitative Wahrnehmung von Tiefkühl-Pizza hat sich verbessert. 30 Prozent der Befragten finden sogar, TK-Pizza sei gleich gut oder besser als Pizza im Restaurant. Vor zwei Jahren waren es nur 15 Prozent.

17 Prozent der Konsumenten sagen, dass neue Angebote zum Kauf von Pizza verleiten. Bei der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen sind es gar 22 Prozent.

41 Prozent der Befragten wünschen sich, dass Restaurants Pizze mit gesünderen Zutaten anbieten, z.B. mit Vollkorn-Teig (42%), Bio-Toppings (30%), rein natürlichen Zutaten (50%) oder Zutaten aus lokaler Produktion (38%)

"Restaurateure und Produzenten sind gut beraten, das Verlangen der Konsumenten mit neuen Pizza-Variationen anzuheizen", sagt Darren Tristano von Technomic. Pizza-Anbieter könnten sich mit einzigartigen Zutaten und Geschmackskombinationen von der Konkurrenz abheben. Es gelte, Pizza noch mehr als einfache, bequeme und erschwingliche "Meal Solution" zu positionieren.

Laut Technomic versuchen die grossen Pizzaketten, die digitale Bestellmöglichkeiten zu vereinfachen, z.B. mit iPhone-Applikationen. Verschiedene Anbieter setzen auf Produktinnovationen, beispielsweise spezielle Toppings. Wachstumschancen entstehen auch durch eine Ergänzung des Angebots. Pizza Hut versucht es mit Pasta, Domino's mit Sandwiches aus dem Ofen.

Technomic: The Pizza Consumer Trend Report


 

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