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10.08.2011

Volkshaus Basel positioniert sich neu

Neubelebung des ganzen Hauses in jedem Sinne

Nach der formellen Übernahme des Volkshauses am 1. Juli 2011 durch die Volkshaus Basel Immobilien AG präsentiert die neue Eigentümerin ihre konkreten Umbauvorhaben, den Zeitplan zur Umsetzung sowie die bestimmenden Köpfe hinter dem Projekt.

Der Regierungsrat der Stadt Basel hat Anfang März 2011 dem Verkauf des Volkshaus Basel per 1. Juli 2011 an die von Leopold Weinberg und Adrian Hagenbach gegründete Volkshaus Basel Immobilien AG definitiv zugestimmt.

Vorausgegangen war ein umfangreicher Studienwettbewerb unter der Leitung einer aus fünfzehn Fachpersonen zusammengesetzten Jury, die das Betriebskonzept der genannten Initiatoren nach eingehender Evaluation sämtlicher Bewerbungen favorisierte. Die Vorarbeiten zur Umsetzung des ambitionierten Projekts zur Neupositionierung des Volkshaus Basel konnten beginnen.

Ziel der Initiatoren ist eine Neubelebung des ganzen Hauses in jedem Sinne. Durch gezielte Umbaumassnahmen, innovative Gastronomie und vielseitige Eventveranstaltungen soll die einmalige Infrastruktur des Volkshaus rund um die Uhr einem breiten Publikum offen stehen.

So wird es dem Besucher in Zukunft möglich sein, nach einem Aperitif im neu gestalteten Biergarten einen Kultur-Event zu besuchen und danach – auch zu später Stunde – in der belebten Brasserie zusammen mit Freunden ein Stück Roastbeef vom Bratenwagen und ein gutes Glas Wein zu geniessen: Musik- und Erlebniskultur begleitet von preiswerter, gut-bürgerlicher Gastronomie in ein und demselben Haus.

Während die Immobilie von der Volkshaus Basel Immobilien AG gekauft worden ist, werden sämtliche Betriebslokalitäten von der Volkshaus Basel Betriebs AG gemietet und operativ betrieben. Organisatorisch ist Letztere in die zwei Geschäftseinheiten "Gastronomie" und "Events" unterteilt, die von separaten Teams und Geschäftsführern geleitet werden.

"Eine solch vielseitige Infrastruktur kann nur dann im Sinne aller Anspruchsgruppen bestmöglichst ausgelastet und bespielt werden, wenn eine professionelle und umfassende Organisationsstruktur aufgebaut wird. Dies bedarf zum Beispiel eines zentralen Administrations- und Reservationsdienstes sowie einer aktiven Vermarktung sämtlicher Volkshaus-Lokalitäten im Raum Basel, aber auch über die Kantons- und Landesgrenzen hinaus", so Adrian Hagenbach.

Der Umbau und die Phasen

Das Volkshaus braucht ein neues Gesicht. Zu diesem Zweck konnte ein hochkarätiges Team verpflichtet werden, das durch seine Mitarbeit einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Entwicklung und Belebung des Quartiers leistet. In diesem Sinne zeichnet Herzog & de Meuron für die Architektur und das Design verantwortlich, die Gruner AG agiert als Generalplaner.

"Die freundschaftliche und professionelle Zusammenarbeit mit Herzog & de Meuron und Gruner ist eine wahre Freude. Es ist einfach toll, dass Firmen mit Weltruf trotz unseres vergleichsweise beschränkten Budgets mit solch grosser Begeisterungund Einsatz für unser Projekt einstehen", schwärmt Leopold Weinberg und fügt hinzu: "Ich bin überzeugt, unsere Gäste werden sich im neu gestalteten Volkshaus wohl fühlen."

Der Umbau des Volkshaus Basel wird aus betrieblichen und finanziellen Überlegungen in mehreren Phasen geplant und vollzogen. Nach der Übernahme am 1. Juli 2011 wurde der Innenhof und das Foyer zum grossen Saal unter dem Motto "volkshaus basel provisorisch" eröffnet.

Ab dem 3. Oktober 2011 stehen die Säle in unrenoviertem Zustand für Konzerte und zur Vermietung offen, wobei ab dem 6. Oktober 2011 das neue "oktobervolkshausfest" im grossen Konzert-Saal während zehn Tagen ein Zuhause findet und sowohl Privatpersonen wie auch Firmen zum feiern nach Münchner Vorbild einlädt.

Die Brasserie und die Bar sind seit dem 1. Juli 2011 geschlossen und läuten mit deren feierlicher Eröffnung gegen Ende Februar 2012 die definitive Auferstehung des Volkshaus ein. Die Saalrenovationen werden dann ab Frühjahr 2012 vollzogen.

Die Köpfe

Lukas Wyniger (ehemals bei Warner Music Switzerland) wird die musikalische Leitung des Hauses übernehmen und führt als Mitglied der Geschäftsleitung der Volkshaus Basel Betriebs AG inskünftig den Event-Bereich. Unterstützt wird er sowohl von Heinz Darr, der nach einer Pause seine Tätigkeit im Volkshaus im Rahmen einer monatlichen Konzertserie wieder aufnehmen wird, wie auch von Amra Demirovic, die sich um die Vermietung und aktive Vermarktung der Säle kümmert.

"Wir wollen ein klares Bekenntnis zum hohen Stellenwert der Musik im Volkshaus Basel abgegeben und werden dafür sorgen, dass Konzerte eine wesentliche Rolle spielen", so Lukas Wyniger, den die neue Aufgabe auch privat zurück in seine Heimat Basel zieht.

Gastronomischer Leiter der Volkshaus Basel Betriebs AG und Gastgeber in der neuen Volkshaus Brasserie und Bar wird Andreas Weideli (vormals im Höfli, Pratteln), der die vielseitigen Wünsche seiner Gäste erfüllen wird: "Dieses Haus und seine Gäste brauchen eine persönliche Atmosphäre; es muss zugehört, erklärt und vorgestellt werden. Dies wird seine Zeit brauchen – und ich freue mich darauf!"

Als Teilhaberin und Creative Chef wird Françoise Wicki (ehemals Les Trois Rois, Basel) die kulinarische Ausrichtung der neuen Volkshaus-Küche bestimmen und zusammen mit Executive Chef Marc Arnold (ehemals Haute, Zürich und Restaurant Al-Muntaha, Hotel Burj Al Arab, Dubai) eine gut-bürgerliche, preiswerte und gleichzeitig marktfrische saisonale Küche anbieten.

David Pfrommer (ehemals ilcaffè, coumou - Bistro im Kunstmuseum Basel und Messe Schweiz) zeichnet für das "oktobervolkshausfest" verantwortlich und koordiniert dessen Organisation, Vermarktung und Durchführung.

Die aktiven Verwaltungsratsmitglieder und Teilhaber Leopold Weinberg (Architektur, Design), Stefan Roth (Gastronomie, Technik), Françoise Wicki (Küche) und Adrian Hagenbach (Finanzen, Recht) sind als Initianten des Gesamtprojekts stets präsent und verantworten den gesamten Aufbau der Organisation, die kulturelle und strategische Ausrichtung des Hauses, die Umbauplanung sowie die Auswahl und Anstellung aller Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung.

"Die schönste Erfahrung bislang waren die zahlreichen proaktiven Initiativen, Bewerbungen, positiven wie auch konstruktiv kritischen Zusprüche von Quartierbewohnern, Politikern, Musikbegeisterten und sonst wie Interessierten", meint Stefan Roth, "und wir hoffen, dass die Basler Bevölkerung unsere Zuversicht und die Aufbruchstimmung teilt und unterstützt."


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