Back to Top
Wirteverband Basel-Stadt

Wirteverband Basel-Stadt


08.07.2009

Medical Wellness als neuer Trend in der Luxushotellerie

Das Interesse an Behandlungen steigt stetig

Medical Wellness wird in der Schweizer Luxushotellerie immer mehr zum Trend. Führende Häuser bauen ihr Angebot im Gesundheitsbereich aus. Das Potenzial ist gross.

"Medical Wellness heisst, dass wir für Menschen, die körperbewusst sind, die aktiv sind, die im Leben auch stark gefordert sind, erholende Angebote haben. Es gibt den Präventionsgast, der zum Beispiel übergewichtig ist. Oder den Revitalisierungsgast, der nach einer Operation oder wegen einer Beeinträchtigung des Bewegungsapparates zur Kur kommt. Ihnen bieten wir eine fachspezifische, medizinische Begleitung, und das in einer Umgebung, die zur Erholung bestens beiträgt", sagt Riet Pfister, General Manager des zum Grand Resort Bad Ragaz gehörenden Grand Hotel Quellenhof & Spa Suites, das sich neu als führendes Wellbeing und Medical Health Resort Europas positioniert und dafür insgesamt rund 160 Millionen Franken in den Um- und Ausbau investiert hat.

Im Medizinischen Zentrum bieten neben der sportmedizinischen Abteilung des Swiss Olympic Medical Center insgesamt sieben Fachärzte, neun Konziliarärzte und 29 Therapeuten ihre Dienste in internistischen, angiologischen, rheumatologischen und orthopädischen Praxen an. Auch eine Praxis für ästhetische und plastische Chirurgie sowie ein Medical Skin Repair gehört zum Angebot im Resort.

50-Millionen-Eingriff mit Facelifting

Auch in der Romandie hat sich mit dem Le Mirador Kempinski Lake Geneva in Le Mont-Pèlerin ein Swiss Deluxe Hotel bereits als führendes Medical Wellness-Haus etabliert. Das luxuriöse 5-Sterne-Hotel, das sich selbst einem "50-Millionen-Eingriff mit Facelifting" unterzogen hat, besitzt ein "Centre Medical", in dem unter anderem wirksame Formen der Magnetfeldtherapie und der othomolekularen Medizin eingesetzt werden. Hier werden auch Bio-Molekulare Vitalisierungskuren angeboten. Zudem gibt es ein zahnmedizinisches Center, das sich auf ästhetische Eingriffe spezialisiert hat. "Das Bedürfnis nach mehr Medical Wellness ist ganz klar ausgewiesen", sagt General Manager Eric Favre.

Sehr grosses Potenzial

Diese Ansicht vertritt auch der Managing Director des Dolder Grand in Zürich. "Das Potenzial ist sehr gross. Wir dürfen bereits jetzt ein hohes Wachstum im Bereich Medical Wellness feststellen", sagt Thomas Schmid. Im Nobelhotel auf dem Zürichberg steht ein Ärzteteam für ästhetische Dermatologie und Lasermedizin zur Verfügung, das auch Anti-Aging-Beratungen und kleinere Eingriffe in ästhetisch-plastischer Chirurgie durchführt.

Mit Erfolg setzt auch das Tschuggen Grand Hotel in Arosa auf ästhetische Schönheitsmedizin – ein gefragtes Angebot aus dem Bereich des Medical Wellness, das seit der Eröffnung der Tschuggen Bergoase Ende 2006 zusätzliche Gäste ins Hochtal anzieht. Wie im Park Hotel Weggis, das ebenfalls über einen bestechend schönen Spa verfügt und ähnliche Angebote im Bereich des Medical Cosmetic bietet.

Externe Spezialisten

Andere Häuser ziehen für ihre Medical Wellness-Angebote die Dienste externer Spezialisten zu – wie den ehemaligen Langlauf-Spitzensportler Dr. Andi Grünenfelder, der neben seiner Tätigkeit als Sportmediziner an der Klinik Gut in St. Moritz das Anti-Burnout-Programm im Grand Hotel Kronenhof in Pontresina mitbetreut. Oder das Widder Hotel in Zürich, das je nach Gästewunsch mit Ärzten der Klinik Hirslanden kooperiert.

Medical Wellness als Ergänzung zu Spa-Treatments

Mit externen Fachärzten arbeitet auch das Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa in Interlaken zusammen – beispielsweise in der ästhetischen Dermatologie oder bei medizinischen Tests. Eine engere Zusammenarbeit vor Ort ist in den kommenden zwei Jahren geplant. Wie im Hotel Eden Roc in Ascona und im Carlton Hotel in St. Moritz, wo die grosse Auswahl an klassischen Spa-Treatments in naher Zukunft ebenfalls um Medical-Wellness-Anwendungen ergänzt werden sollen.

Ein "Light-Medical-Center" sieht zudem das Konzept des neuen Bürgenstock-Resorts vor: Hier sollen bis spätestens 2013 unter anderem lokal verwurzelte Komplementär-Therapien wie Heubad, Milchserumbäder und medizinische Bäder angeboten werden können.

"Unsere Erfahrungen aus den letzten drei Jahren zeigen, dass das Interesse an Behandlungen aus dem Bereich Medical Wellness stetig steigt", sagt Ina Bauspiess von der Tschuggen Hotel Group. "Die Gäste geniessen es, Behandlungen dieser Art in einem angenehmen und luxuriösen Umfeld vornehmen zu lassen, an dem man entspannt und positiv eingestellt ist."


 

Wir sind nur beschränkt in der Lage, Anfragen telefonisch zu beantworten. Sollten Sie hier nicht fündig werden, schicken Sie uns bitte ein Mail an: info@baizer.ch

WICHTIGE LINKS
Härtefallhilfe Basel-Stadt 
Überbrückungskredite 
Corona-Erwerbsausfall
Schutzkonzept Gastgewerbe
Merkblätter GastroSuisse
Neuerung Kurzarbeit 30.12.20

Für die Kontaktdatenerhebung empfehlen wir Mindful und Clubsafely.



Mit E-Learning zum Wirtepatent!

1000 Franken plus Prüfungsgebühr
Mehr Informationen