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09.07.2009

Schweinegrippe lässt sich nicht mehr aufhalten

Wachsam bleiben und sich auf die Pandemie vorbereiten…

Das neue Grippevirus A(H1N1) breitet sich weltweit rasch aus. Bisher sind in der Schweiz über hundert Fälle aufgetreten. Dabei handelt es sich vor allem um Personen, die von einer Reise zurückgekehrt sind. Alles spricht dafür, dass im Herbst mit einer starken Ansteigung von Krankheitsfällen zu rechnen ist: Daher müssen die Wachsamkeit aufrechterhalten und die Vorbereitungen zur Bewältigung einer grossen Zahl Erkrankter vorangetrieben werden.

Der Verlauf der aktuellen Grippeerkrankung ist nach wie vor moderat und mit dem Verlauf einer saisonalen Grippe vergleichbar. Das Pandemievirus hat sich allerdings viel rascher über die ganze Welt ausgebreitet als bei früheren Pandemien. Zu den besonders betroffenen Altersgruppen zählen Kinder und junge Erwachsene. Die schwersten Erkrankungen und die Todesfälle wurden bei Erwachsenen im Alter von 20 bis 60 Jahren beobachtet, vor allem bei Personen mit chronischen Krankheiten und bei schwangeren Frauen.

Da in der Bevölkerung keine Immunität gegen das neue Virus besteht, werden diesen Herbst auch in der Schweiz bis zu fünfmal mehr Krankheitsfälle erwartet als bei einer Epidemie der saisonalen Grippe. Es ist deshalb wichtig, dass Ärzte und Spitäler gut vorbereitet sind, um eine grosse Anzahl Fälle zu versorgen. Die Wirtschaft muss sich darauf einstellen, trotz vieler krankheitsbedingter Ausfälle funktionsfähig zu bleiben.

Die Infektionsausbreitung in der Schweiz wird wesentlich dadurch beeinflusst werden, dass Menschen mit Grippesymptomen eine Weiterverbreitung ihrer Krankheit verhindern. Dies geschieht mit einfachen Massnahmen: Wer Grippesymptome verspürt, muss bis einen Tag nach Abklingen der Symptome unbedingt zu Hause oder im Hotelzimmer bleiben.

Ein Arztbesuch und eine Laboruntersuchung sind nicht für alle angezeigt. Im Zweifelsfalle empfiehlt sich allenfalls eine telefonische Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt. Beim Niesen oder Husten ist ein Taschentuch zu verwenden. Wer kein Taschentuch zur Hand hat, niest oder hustet in die Armbeuge. Wer trotz Grippesymptomen das Haus verlassen muss (etwa für einen Arzt¬besuch), soll eine Maske tragen, um die Ansteckung weiterer Personen zu vermeiden.

Gesunde Personen schützen sich am besten vor einer Ansteckung, indem sie regelmässig und gründlich die Hände mit Seife waschen und bei der Begrüssung auf Händeschütteln, Küsschen und Umarmungen verzichten.


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