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20.07.2009

Getränke-Innovationen orientieren sich an den Megatrends

Gesundheit, Convenience und Wellness

Permanente Veränderung und Neuerfindung – so lautet die Devise bei den Herstellern von alkoholfreien Getränken. Die grösste Herausforderung besteht darin, sich vom Wettbewerb zu differenzieren und rasch auf die sich ständig verändernden Verbraucherbedürfnisse zu reagieren. Alkoholfreie Getränke müssen mit den grossen Trends der Gesellschaft korrelieren.

Mindestens einen Trend, besser mehrere gleichzeitig zu treffen, lautet die Maxime für die AfG-Industrie. Mega-Trends sind beispielsweise Natürlichkeit, Wellness/Schönheit/Gesundheit, Premium, Anti-Obesity/Gewichtskontrolle und Convenience. Die Verbraucher, das belegt eine Nielsen-Studie zu den Markttrends in Deutschland, legen allgemein mehr Wert auf Gesundheit, Convenience und Wellness.

All diese Trends haben wiederum ihre "Subtrends". Immer häufiger wird beispielsweise vor Limonaden als süsse Verführer gewarnt. Obesity! Vorsicht, kräftig gezuckert und kalorienreich. Die Verbraucher werden sich dessen zunehmend bewusst. Gefragt sind deshalb innovative Süssungskonzepte. An der Fachmesse Drinktec in München sind Süssungsmittel aller Art zu sehen – neben Zucker auch viele Zuckeraustauschstoffe und Süssstoffe.

Innovative Produkte, zum Beispiel Getränke aus Malz, Tee, Fruchtsaft, Milch und Joghurt stossen bei den Konsumenten auf grosses Interesse. Im Fokus der aktuellen Drinktec stehen auch neu entwickelte Flavoured Waters, kalorienarme karbonisierte Soft Drinks, stille Getränke mit gesundheitsfördernden Zusatznutzen, Snack Drinks mit Fruchtstückchen und milde Fruchtsäfte.

Nur wer Innovationen im Markt umsetzt, wird in Zukunft überleben. Damit lässt sich auf den Punkt bringen, was erfolgreiche Unternehmen der Getränkebranche schon längst praktizieren: Sie machen knapp einen Drittel ihres Umsatzes mit Produkten, die nicht älter als fünf Jahre sind. Das bedeutet aber auch, dass die Produkte kurzlebiger werden!

Kontinuierlich gewachsen ist in den letzten Jahren der Markt der innovativen Fermentationsgetränke. Diese trendigen Erfrischungsgetränke erfüllen den Verbraucherwunsch nach Lebensmitteln mit natürlichen Genusserlebnissen. Allein in Deutschland werden bei den Malz- und Fermentationsgetränken jährlich etwa 350 Millionen Füllungen abgesetzt.

Auch Bio hat sich längst von seinem Nischendasein befreit und ist auf dem besten Weg, ein begehrtes Lifestyle-Produkt mit gesundem Genuss zu werden. Mit der "Bio"-Positionierung wird Natürlichkeit in höchster Reinheit abgebildet. Gleichzeitig verbindet der Konsument damit auch gesundheitlichen Mehrwert – egal, ob es um Limonade, Schorle, Teegetränke, Saft oder safthaltige Wässer geht. "Smoothies", Ganzfruchtgetränke, erobern die Märkte, auch sie gegebenenfalls in Bio-Qualität und dazu noch in rezykliertem PET. Was will der ökologisch bewusste Verbraucher mehr?

Mit "Added Value"

Im Fokus der gesundheitsbewussten Konsumenten stehen besonders alkoholfreie Getränke mit einem Benefit. Speziell Pflanzenextrakte schaffen hier neue Impulse für kreative Added-Value-Konzepte, als da beispielsweise wären: Ingwer, Aloe Vera oder Ginseng.

Getränke auf Wasserbasis sind nach wie vor das stärkste Segment im AfG-Markt. Aber auch hier gilt: Die klassischen Mineralwasser mit viel, wenig oder gar keiner Kohlensäure verlieren Marktanteile, die Nachfrage nach innovativen Mineralwasserprodukten mit Fruchtsaftanteilen, Aromen und Zusatznutzen steigt.

Viele neue Getränkekonzepte zeichnet aus, dass sie möglichst natürlich, also ohne Konservierungsstoffe und mit wenig oder gar keiner Kohlensäure, angeboten werden. Oft sind die Getränke mild und bekömmlich, kalt-aspeptisch abgefüllt in leichte, bruchsichere PET-Flaschen.


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