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26.08.2009

Kleines Feuer - grosser Schaden

Brandgefahr in Gastronomie und Hotellerie

Bereits ein kleiner Funke kann ausreichen, um Existenzen von Gastronomen und Hoteliers zu gefährden. Passender Versicherungsschutz ist im Schadenfall elementar, um alle finanziellen Folgen zu schultern.

Ein scheinbar harmloser Funke kann schnell zu einem zerstörerischen Brand werden – und ein ganzes Feuerwerk an existenzgefährdenden Folgen nach sich ziehen: Ein Albtraum für jeden Gastronomen oder Hotelier. Dabei kann nicht nur der Verlust von Sachwerten zum Ruin führen. Auch die Kosten für längerfristige Verdienstausfälle oder Feuerwehreinsätze sowie hohe Ausgaben für Wiederaufbau oder Renovierung des Betriebs stellen grosse finanzielle Risiken dar.

Gerade nach einem Feuerschaden kann sich eine Wiederaufnahme des Betriebs lange Zeit hinauszögern. Hinzu kommen die finanziellen Folgen von Personenschäden, wenn beispielsweise verletzte Gäste Schadenersatzforderungen stellen. Daher sollte sich jeder Gastronom und Hotelier über die wichtigsten Versicherungen informieren, die im Brandfall für die finanziellen Folgen aufkommen. Ein umfassender Versicherungsschutz, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Gastgewerbebranche, ist daher unverzichtbar.

Aus Kostengründen oder Unwissenheit verzichtet so mancher kleine oder mittelständische Betrieb auf einen umfassenden Versicherungsschutz. "Im Brandfall kann der Versicherungsschutz über das Fortbestehen eines Betriebs entscheiden", so Guido Stier, Leiter Sachversicherungen Industrie- und Firmenkunden bei AXA: "Leider wird häufig am falschen Ende gespart."

Zur Auswahl des passenden Versicherungsschutzes sollten sich Gastronomen Hilfe holen. Professionelle Beratung gibt es bei Versicherungsvermittlern oder -maklern. Der Unternehmer sollte darauf achten, dass der Versicherer spezielle Kompetenzen im Hotel- und Gastronomiebereich aufweist. Besonders empfehlenswert sind Branchenlösungen, die verschiedene Versicherungen sinnvoll kombinieren und an die individuellen Bedürfnisse des Betriebs angepasst werden.

Zu den Basisbausteinen eines umfassenden Leistungspaketes gehören in jedem Fall eine Betriebshaftpflicht- sowie eine Gebäudeversicherung. Weitere sinnvolle Versicherungen, die vor den finanziellen Folgen eines Brandes schützen, sind eine Sachinhalts- und eine Betriebsunterbrechungsversicherung.

Beim Brandschutz nichts anbrennen lassen

Durch einfache Vorsichtsmassnahmen können Hoteliers und Gastronomen das Risiko von Bränden im eigenen Betrieb deutlich reduzieren. Neben dem aktiven Brandschutz steht vor allem die Information aller Mitarbeiter über mögliche Brandgefahren an erster Stelle. Generell gilt: Zündquellen minimieren und Gefahrenherde vermeiden.

Da defekte elektrische Geräte zu den häufigsten Brandursachen zählen, sollte die technische Ausstattung regelmäßig und sorgfältig überprüft werden. Um kleinere Brände direkt löschen zu können, sind gut sichtbare und leicht zugängliche Feuerlöscher in der Nähe möglicher Brandherde wichtig. In der Nähe des Herds sollte ausserdem immer eine Löschdecke vorhanden sein. Achtung: Fettbrände dürfen niemals mit Wasser gelöscht werden, da Explosionsgefahr besteht.

Vorsicht ist auch bei der Entsorgung von heissen oder leicht entzündlichen Abfällen wie zum Beispiel Asche geboten, da diese Schwelbrände in Abfallbehältern verursachen können. Ausserdem ist der Gastronom gesetzlich verpflichtet, Gäste und Mitarbeiter innerhalb seines Betriebes und auf Zuwegen vor potenziellen Gefahren zu schützen. Dazu gehört auch, dass Flächen, auf denen Speisen flambiert werden, abgesperrt sind.

Um möglichst viele Gefahrenquellen vor Ort zu erkennen und entsprechende Schutzmassnahmen zu ergreifen, lohnt sich vor allem für größere Betriebe ein Check durch einen Sicherheitsexperten. Einige Versicherer haben sogar eigene Brandschutzingenieure, die hierbei Hilfestellung leisten.

Gefahrenquellen für Brände in Gastbetrieben
- Fettbrände in Friteusen und Pfannen
- Lagerung von brennbaren Materialien in der Nähe des Herds
- Flambieren von Speisen in Küche und Restaurant
- Kerzen auf Restaurant- und Bartischen
- Gasbetriebene Wärmestrahler auf Aussenterrassen
- Unsachgemässe Entsorgung heisser Stoffe (z.B. Asche)

In Hotels lauern zusätzliche Feuergefahren:
- Zigaretten auf dem Hotelzimmer
- Veraltete, nicht gewartete Fernsehapparate und Mini-Kühlschränke
- Saunaöfen, die nicht gewartet werden

Quelle: AXA Konzern AG


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