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26.09.2009

Van Gogh und Basel – eine erfolgreiche Verbindung

Positive Auswirkungen auf Wirtschaft und Image

Die Holländer scheinen Basel Glück zu bringen. Nachdem im vergangenen Jahr Zehntausende von Fussballfans die Stadt ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückten, genügte mit Vincent Van Gogh heuer ein Einziger. Die rekordverdächtigen Besucherzahlen und die weltweite Beachtung, welche die Ausstellung im Kunstmuseum erfahren hat, sind für den Basler Tourismus von immenser Bedeutung.

Die Van Gogh-Schau hat die hohen Erwartungen einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld zum Trotz vollumfänglich erfüllt: Die Ausstellung hat über 550'000 Besucher angezogen und schätzungsweise 40'000 Hotelübernachtungen generiert. Der dank ihr erwirtschaftete Zusatzertrag dürfte sich allein im Gastgewerbe auf rund 25 Millionen Franken belaufen. Auch der Detailhandel, das Transportgewerbe und andere Kulturinstitutionen haben vom Besucherstrom direkt profitiert.

Das Kunstmuseum Basel darf sich damit rühmen, das Basler Tourismusjahr massgeblich geprägt zu haben. Zum Erfolg beigetragen haben auch die vielseitigen Marketingaktivitäten von Basel Tourismus. Die Ausstellung bildete ein Jahr lang den Kommunikationsschwerpunkt, zum Beispiel an gut zwanzig Tourismusmessen, in Publikationen und durch gezielte Aktionen in ausgewählten Kernmärkten.

In Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus wurde ein Event für fünfzig internationale Top-Journalisten organisiert. Zusätzlich haben rund 100 Medienschaffende anlässlich von individuellen Pressereisen die Ausstellung besucht und darüber berichtet. Basel Tourismus konnte im Zusammenhang mit Van Gogh rund 3000 Pauschalarrangement verkaufen. An touristische Partner wurden mehr als 200 private Führungen und 3000 Eintrittstickets vermittelt.

Eine vom Kanton unter Verschluss gehaltene (!) Studie, die auf der Befragung von Besuchern der Stadt beruht, hat ergeben, dass 1997 bloss 53 Prozent der Befragten Basel als Kulturstadt nannten, während es zehn Jahre später bereits 67 Prozent waren. Daniel Egloff, Direktor von Basel Tourismus, geht davon aus, dass Basel sein Image als Kulturstadt nun nochmals nachhaltig stärken konnte.

Auch der Basler Regierungspräsident Guy Morin ist zufrieden. Van Gogh habe die Bekanntheit Basels gefördert, sagte er der Basler Zeitung. Morin ist derart angetan vom Ausstellungserfolg und seinen positiven Wirkungen auf Wirtschaft und Image der Stadt, dass er fordert, der Kanton müsse künftig derartige Grossprojekte aus eigener Kraft in Angriff nehmen. Der geplante Erweiterungsbau Burghof müsse unbedingt realisiert werden.

Auch Bernhard Mendes Bürgi, Direktor des Kunstmuseums Basel, will die Kräfte für diesen Erweiterungsbau bündeln. Die nächste Grossausstellung könne er sich sich frühestens zur Eröffnung des Neubaus im Jahre 2015 vorstellen, meinte er gegenüber der Basler Zeitung. Um die Nachteile und Vorteile von Grossanlässen in eine Balance zu bringen, sollten diese nicht einem einzigen Museum aufgebürdet werden, sondern im Turnus stattfinden. Laut Bürgi kommen neben dem Kunstmuseum das Museum der Kulturen, das Historische Museum und das Naturhistorische Museum für einen Eventzyklus in Frage.


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