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Wirteverband Basel-Stadt

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30.06.2010

Das Preiskartell funktioniert wie eh und je

Mehrweggebinde von Heineken werden teurer

Heineken hat Preiserhöhungen auf Bier in Mehrweggebinden angekündigt. Die Detailhändler und deren Einweggebinde werden einmal mehr von Aufschlägen verschont. Importbiere werden trotz massiver Euroschwäche nicht billiger. Die Wettbewerbskommission schaut weg.

Es war zu erwarten, nachdem Branchenleader Feldschlösschen es vormachte: Heineken Switzerland AG erhöht per 1. Oktober 2010 die Preise sämtlicher in der Schweiz hergestellten Biere. Allerdings sind von den Aufschlägen nur die Mehrweggebinde betroffen. Im Durchschnitt belaufen sich die Erhöhungen auf 2.5 Prozent. Die Fassbiere von Eichhof, Calanda und Haldengut schlagen fast 3.3 Prozent auf!

Begründet wird die einseitige Preispolitik mit gestiegenen Energiekosten, die die Produktion und den Transport verteuern. Darüber hinaus habe sich die Volumenverlagerung von der Gastronomie zum Detailhandel verstärkt. Originalton Heineken: "Dieser Trend verursacht höhere Marktbearbeitungs- und Logistikkosten, die in geringeren Volumen bei gleichzeitig ansteigenden Absatzstellen begründet liegen."

Die Preise für Einweggebinde bleiben gleich. So mächtig ist der Detailhandel! Die Wettbewerbskommission schaut seit Jahren nicht nur bei einseitigen und mehr oder weniger abgesprochenen Preiserhöhungen weg, sondern auch bei Übernahmen und Fusionen im Einzelhandel (Waro, Epa, ABM, Carrefour, KVZ, Denner und andere).

Importbiere wie Erdinger, Desperados und Murphy's bleiben gleich teuer. "Die aufgelaufenen Mehrkosten... können angesichts der Wechselkursentwicklung Euro / Schweizer Franken aufgefangen werden", schreibt Heineken Switzerland AG. Im Herbst 2007 kostete ein Euro mehr als 1.68 Franken. Heute liegt der Kurs bei 1.33 Franken. Der Euro hat in zweieinhalb Jahren über 20 Prozent verloren. Wo bleiben die Preisabschläge?


 

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