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Wirteverband Basel-Stadt

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18.01.2011

St. Jakobshalle soll saniert werden

Moderne Mehrzweckeinrichtung von internationalem Standard

Die 1975 eröffnete St. Jakobshalle muss nach 35 Jahren Betrieb dringend saniert und modernisiert werden. Der Basler Regierungsrat hat einen Ratschlag für einen Projektierungskredit in Höhe von 4.8 Millionen Franken zuhanden des Grossen Rats verabschiedet. Bei einem optimalen Ablauf können die Massnahmen bis im Jahr 2017 umgesetzt werden.

In den 35 Jahren seit der Inbetriebnahme wurde die St. Jakobshalle laufend unterhalten. Zyklusbedingt stehen nun jedoch bei einigen wichtigen Bauteilen dringliche Instandsetzungsarbeiten an, damit der Betrieb auch weiterhin aufrecht erhalten werden kann. Dabei handelt es sich um die Gebäudehülle, den Innenausbau und die technische Infrastruktur. Zudem muss die gesamte Halle an aktuelle Sicherheitsvorschriften angepasst werden.

Auch die betrieblichen Voraussetzungen der St. Jakobshalle entsprechen heute bei weitem nicht mehr zeitgemässen Standards. Zur Aufrechterhaltung der Konkurrenzfähigkeit müssen neben der Modernisierung der technischen Infrastruktur auch die Publikums- und Catering-, sowie Backstagebereiche, vergrössert und zeitgemässen Standards angepasst sowie die Ein- und Ausfahrt für grosse Lastwagen ermöglicht werden.

Eine vom Regierungsrat eingesetzte Projektorganisation hat mit externer Unterstützung unterschiedliche Varianten ausgearbeitet, wie auf den unaufschiebbaren Handlungsbedarf reagiert werden kann. Die zur Ausführung vorgesehene Variante sieht vor, neben den notwendigen technischen Massnahmen die betrieblichen Bedingungen innerhalb des bestehenden baulichen Perimeters zu optimieren.

Neu wird eine maximale Zuschauerkapazität von rund 9100 Personen erreicht. Die Tennis Swiss Indoors und Konzerte können aufgrund der Flexibilität mit dieser Zuschauerkapazität weiterhin durchgeführt werden. Neben Universitäts-, Schul- und Vereinssport finden weiterhin kommerzielle Veranstaltungen statt.

Damit wird die St. Jakobshalle zu einer mittelgrossen, modernen Mehrzweckeinrichtung von internationalem Standard ausgebaut. Innerhalb der bestehenden Strukturen wird das Maximum an Kapazität und Flexibilität eingebaut. Foyer, Umgang und Infrastrukturen werden modernisiert und die Bühnen- und Tribünenorganisation werden optimiert. Der Gastronomiebereich samt Restaurant wird vollständig erneuert.

Die Investitionskosten werden grob auf 86 Millionen Franken geschätzt. Die Kostengenauigkeit beträgt phasengerecht plus/minus 30 Prozent. Zur Ausarbeitung eines Projekts mit Kostenvoranschlag beantragt der Regierungsrat beim Grossen Rat einen Projektierungskredit von 4.8 Millionen Franken.

Zum Abschluss dieser Projektierungsphase wird der Baukredit für die Sanierung und Modernisierung der St. Jakobshalle vorliegen. Bei einem optimalen Projektierung-, Bewilligungs- und Realisierungsablauf können die Massnahmen bis im Jahr 2017 umgesetzt werden.

Die 1975 eröffnete St. Jakobshalle ist Teil der Sport- und Eventstätte St. Jakob. Der Gebäudekomplex ist eine öffentliche Einrichtung mit einem Gesamtflächenangebot von rund 22'000 m2 und beherbergt neben der grossen Halle verschiedene kleinere, teilweise multifunktionale Hallen und Räume für Breitensport wie auch für Veranstaltungen. Mit einer Zuschauerkapazität von heute maximal 9000 Personen ist die St. Jakobshalle die zweitgrösste Veranstaltungshalle der Schweiz.

In der St. Jakobshalle finden unter anderem die Badminton Swiss Open statt.


 

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