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31.01.2012

Wirte über Feldschlösschen verärgert

Aufschläge des Bierkonzerns sind nicht nachvollziehbar

Die Feldschlösschen-Gruppe wird ihre Bierpreise per Mai 2012 um durchschnittlich 4.4 Prozent erhöhen. Dabei ist das Bier für die Gastronomie schon jetzt viel zu teuer! Eigentlich müsste der Preis sinken. Die gegenteilige Politik von Feldschlösschen ist ärgerlich. Es ist Zeit, andere Angebote zu prüfen!

Feldschlösschen hebt die Bierpreise an. Das geht nicht nur zu Lasten des einfachen Mannes, der für sein wohlverdientes Feierabendbier in seiner Lieblingsbeiz tiefer in die Tasche greifen muss; dieser markante Preisanstieg wird auch die vielen kleinen und mittleren Gastronomiebetriebe belasten. Wir rufen Feldschlösschen auf, die Preiserhöhung in dieser Form zurückzunehmen!

"Die neueste Preisrunde ist schwer nachvollziehbar", urteilt Klaus Künzli, Zentralpräsident von GastroSuisse. "Der Zeitpunkt ist sehr schlecht gewählt", so Künzli. In der Tat: Die Frankenstärke setzt dem Gastgewerbe schwer zu und die Branche kämpft vehement für faire Preise – und auch dafür, dass die Importeure ihre Währungsgewinne weitergeben. Wann senkt Feldschlösschen endlich die Preise von importierten Bieren, z.B. von Schneider Weisse?

Das Gastgewerbe zahlt schon heute überteuerte Preise. Der offizielle Listenpreis für den Wirt ist oft höher als der Verkaufspreis desselben Biers im Detailhandel. Inländisches Bier müsste für das Gastgewerbe aufgrund der überzogenen Preise günstiger werden! Die gegenteilige Preispolitik ist ärgerlich und treibt das Gastgewerbe noch stärker an, Alternativen zu prüfen.

Feldschlösschen begründet seine Preiserhöhung mit den gestiegenen Transportkosten und mit Marketinganstrengungen im Kampf gegen die qualitativ einwandfreien Importbiere. Auch das Gastgewerbe ist einem zunehmend harten Wettbewerbsdruck ausgesetzt und kann Preisanpassungen nicht ohne weiteres an die Gäste weitergeben. Wir sind nicht bereit, die teuren Marketingmassnahmen von Feldschlösschen zu berappen!

Die Fassbiere schlagen einmal mehr überdurchschnittlich auf: Die Lagerbiere der Regionalmarken Hürlimann, Warteck, Gurten und Valaisanne um 4.97%, die nationalen Marken Feldschlösschen und Cardinal um 4.73%. Ob wohl nun die von Feldschlösschen hergestellten und von Coop verscherbelten Anker-Dosen ebenfalls fünf Prozent aufschlagen?

Weitere Schweizer Brauereien werden nachziehen. Schon bald wird der Branchenzweite Heineken Aufschläge kommunizieren. Alles andere wäre eine Überraschung. Das (stillschweigende?) Preiskartell hat schon immer funktioniert.

Natürlich steht es jedem Unternehmen frei, seine Preispolitik zu gestalten. Nicht so frei sind leider die meisten Wirte, weil sie durch Lieferverträge geknebelt sind. Wir können an dieser Stelle nur erneut dazu aufrufen, langfristige Lieferverträge zu vermeiden - oder wenigstens Preiserhöhungen vertraglich auszuschliessen.

Vielleicht wäre es aber einfach an der Zeit, den Anbieter zu wechseln! Das von uns seit 2006 importierte "Maximilians" ist vor kurzem nochmals 10 Prozent günstiger geworden. Das bayrische Qualitäts-Fassbier kostet nur noch CHF 1.79 pro Liter. Dieser Preis liegt 44 Prozent unter dem Listenpreis von Warteck Lager und gar 46 Prozent unter demjenigen von Feldschlösschen Original.


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